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Innviertel

Hakenkreuzfahne im Wohnzimmer zur Schau gestellt?

18. April 2017 21:00 Uhr

Hakenkreuzfahne im Wohnzimmer zur Schau gestellt?
Prozess im Rieder Schwurgerichtssaal gegen 38-Jährigen

BRAUNAU/RIED. Ein 38-Jähriger soll unter anderem eine große Hakenkreuzfahne in seinem Wohnzimmer zur Schau gestellt haben. Die Staatsanwaltschaft Ried wirft dem Angeklagten gleich mehrere Verbrechen nach dem Verbotsgesetz (Wiederbetätigung) vor.

Am Mittwoch muss sich der gebürtige Deutsche vor einem Geschworenengericht in Ried verantworten.

Laut Anklage soll der Beschuldigte, für den die Unschuldsvermutung gilt, bis Mai 2016 eine große Fahne mit einem Hakenkreuz und einem SS-Totenkopf in seinem Wohnzimmer in einer Braunauer Wohnung aufgehängt haben. Die Fahne soll allerdings nicht nur innerhalb der Wohnung sichtbar gewesen sein. Angeblich war sie vor allem bei Dunkelheit und beleuchteter Wohnung von außen sehr gut sichtbar. Dem Beschuldigten wird außerdem vorgeworfen, nationalistische Tätowierungen wie einen SS-Totenkopf, SS-Runen und den Spruch "Meine Ehre heißt Treue" in der Öffentlichkeit ungeniert gezeigt zu haben. Zudem soll er Fotos per Handy und Mail von den einschlägigen Motiven weitergeleitet haben.

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