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Entschärfung der Hauptverkehrsader in Nord: Erster Plan wurde abgelehnt

MATTIGHOFEN. Vor allem für die Fußgänger sollte die Unterlochner Straße sicherer gemacht werden.

Entschärfung der Hauptverkehrsader in Nord: Erster Plan wurde abgelehnt

Hier wären laut Plan ein Zebrastreifen und ein Gehweg auf der Autohaus-Seite vorgesehen gewesen. Bild: Manfred Fesl

Viele Betriebe, viele Arbeitsplätze: Der Zuzug in Mattighofen ist enorm und hat die Struktur der Einkaufsstadt im Mattigtal verändert: War früher das "Moos" das Hauptwohngebiet, ist mittlerweile der Stadtteil Nord der einwohnerstärkste – und die Menschen dort brauchen dringend eine Verkehrslösung. Vorrangig gilt es, die Hauptverkehrsader, die Unterlochner Straße, zu beruhigen und für die Fußgänger und Radfahrer sicherer zu machen. Ein erster Plan vom Land wurde bei der Gemeinderatssitzung diskutiert, jedoch mit mäßigem Erfolg.

"Das Hauptproblem ist, dass es dort keinen Platz für größere Verkehrslösungen gibt. Aus meiner Sicht ist das die sicherste Variante, alle anderen Lösungen waren nicht umsetzbar. Es wird halt jetzt wahrscheinlich eine Projektverzögerung von einem Jahr geben. Das ist schade, weil es dort wirklich gefährlich ist", sagt Infrastrukturausschuss-Obmann und FP-Vizebürgermeister Günter Sieberer. Um die Fußgänger sicher über die Kreuzung Fabrikstraße/Unterlochner Straße zu leiten, wäre vor dem Kreuzungsbereich eine Überquerung zum Autohaus Schmid geplant gewesen. Sollte der Weg Richtung Stadtplatz fortgesetzt werden, müssten sie die Straße beim Kreisverkehr ein zweites Mal überqueren.

Plan mehrheitlich abgelehnt

Diese rund 700.000 Euro teure Verkehrslösung stieß im Gemeinderat auf wenig Gefallen. "Es scheinen nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu sein, die Straße sicher zu gestalten. In Nord sind viele Kinder, der Plan sollte optimiert werden", sagt BfM-Stadtrat Peter Glas. Derselben Meinung war Harald Treml von der SPÖ: "Die Sicherheit für Fußgänger wurde versucht zu verbessern – aber sehr umständlich."

Weil das Land keine Alternative hat, schlug BfM-Gemeinderätin Sonja Löffler vor, einen weiteren Experten zu beauftragen. "Ein frischer Blick ist sicher nicht schlecht", stimmte ihr VP-Gemeinderat Thomas Panholzer – wie die Mehrheit auch – zu. Enttäuschend für Sieberer: "Hier wird leider auf Kosten der Bevölkerung versucht, politisches Kleingeld zu machen."

Budget: "Umsichtig erstellt"

Mehrheitlich angenommen wurde auch das Budget 2018: Der ordentliche Haushalt sieht 16.766.800 Euro Einnahmen und Ausgaben vor. Im außerordentlichen wird mit 10.138.300 Euro gerechnet. Beide Haushalte sind ausgeglichen. "Wir haben das Budget sehr umsichtig erstellt und alle Wünsche der Ausschüsse erfüllen können", zeigte sich SP-Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer zufrieden. Vier ÖVP-Mandatare enthielten sich der Stimme. Panholzer hätte gerne "größere Involvierung der Fraktionen bei der Budgeterstellung" und vermisst klare Vorgaben und Zielsetzungen. "Es muss jemanden geben, vielleicht einen Gemeinderat oder einen Externen, der alle Projekte im Auge hat und schaut, wo man optimieren kann." Die Rücklagen der Stadtgemeinde betragen derzeit knapp fünf Millionen Euro.

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Artikel Marina Mayrböck 01. Februar 2018 - 07:04 Uhr
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