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Innviertel

Eckhaus abreißen, Parkplatz schaffen, Kreuzung planen

Von Monika Raschhofer   06. Dezember 2018 08:04 Uhr

Eckhaus abreißen, Parkplatz schaffen, Kreuzung planen
Schon fensterlos, mit Bauzaun: Das Haus an der Straßenkreuzung B147/Mattseer Straße kommt weg.

MATTIGHOFEN. KTM-Motohall: Auch gegenüber etwas Neues, auf einer wichtigen Kreuzung in Mattighofen.

Die Kreuzung B147/Mattseer Straße am südlichen Ende des Stadtplatzes ist eine Schlüsselstelle im Verkehrsgeschehen von Mattighofen. Zu Stoßzeiten ist es schwer, von der Mattseer Straße gefahrlos links in die B 147 einzubiegen, zumal ortsfremde Lenker oft den Verkehrsspiegel nicht beachten und trotz Querverkehr losfahren. Nur weil der Verkehr zäh und langsam ist, kracht es dort nicht öfter. Etwas weiträumiger ist der Kreuzungsbereich schon geworden. Gegenüber, im Umfeld der KTM-Motohall wurde die Straße so breit, dass zwei Lkw aneinander vorbeifahren können und der Gehsteig ist offen, nicht mehr hinter einer Mauer verborgen. Das Eckhaus gegenüber umgibt seit kurzem ein Bauzaun.

"Das Haus wird weggerissen, dort soll ein Motorrad-Parkplatz für die Besucher der KTM-Motohall entstehen", gibt Bürgermeister Fritz Schwarzenhofer (SPÖ) Auskunft. "Es gibt noch kein abgestimmtes und akkordiertes Konzept mit dem Land Oberösterreich", teilt Marco Sterk, Pressesprecher des für Verkehr zuständigen Landesrats Günther Steinkellner, auf Anfrage mit. Denn es geht auch darum, wie diese bedeutende Kreuzung in Zukunft gestaltet werden kann. "Ein Kreisverkehr war dort nie geplant", sagt Bürgermeister Schwarzenhofer. Er gibt zu bedenken, dass der Verkehr aus dem Westen hier später Richtung Süden zur Umfahrung geleitet werden soll, damit der Stadtplatz entlastet wird, und kann sich breitere Abbiegespuren vorstellen. Er ist jedenfalls froh, dass das Nadelöhr am südlichen Ende des Stadtplatzes nun endlich entschärft ist.

Ein Architekturbüro ist bereits mit der Planung befasst. Es ist noch nichts eingereicht, es soll aber eine enge Abstimmung mit der Abteilung Straßenbau des Landes Oberösterreich geben. Erst wenn das Konzept vorliege, gebe es Aufschluss, ob weitere Maßnahmen im Hinblick auf Fahrbahnquerungen nötig sind, ergänzt Sterk.

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