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Innviertel

Dem Innviertel droht der Verlust des "grünen Landtagssessels"

Von Thomas Streif   25. November 2014 00:04 Uhr

Dem Innviertel droht im Wahljahr der Verlust des "grünen Landtagssessels"
Veronika Hintermair (links) folgt Maria Wageneder (rechts) als Spitzenkandidatin der Grünen im Innviertel.

INNVIERTEL. Die Chancen für Veronika Hintermair (Grüne), 2015 ins Landesparlament einzuziehen, sind sehr gering

"Wir müssen einiges dazugewinnen, damit Veronika Hintermair eine Chance hat, in den Landtag einzuziehen. Ganz ausgeschlossen ist es nicht", sagt Maria Wageneder, Landtagsabgeordnete der Grünen. Wageneder wird, wie in den OÖN berichtet, bei der Wahl im kommenden Jahr nicht mehr antreten.

Seit 2003 ist die 57-Jährige das Innviertler Sprachrohr der Grünen im Landhaus. Bei der Wahl 2009 war Wageneder auf dem vierten Platz der Landesliste gereiht. Damit ihre Nachfolgerin als Spitzenkandidatin im Innviertel, Veronika Hintermair (60), das Landtagsmandat im Innviertel hält, müssen die Grünen bei der Wahl ein sensationelles Ergebnis einfahren.

Platz acht auf der Landesliste

Die Andorferin ist lediglich auf dem achten Platz der Landesliste gereiht. Derzeit sind die Grünen im Landtag mit fünf Mandataren und einem Regierungssitz (Rudi Anschober) vertreten.

"Bei einem starken Stimmenzuwachs wären acht Mandate bei der Wahl 2015 zu erreichen. Das würde den Einzug von Hintermair in den Landtag bedeuten", so die Grünen Oberösterreich in einer schriftlichen Stellungnahme. Zudem gebe es für die 60-Jährige noch die Möglichkeit, über ein Direktmandat für das Innviertel in den Landtag einzuziehen. Dazu bedürfe es ein starkes Plus und ein zweistelliges Prozentergebnis.

Da die Öko-Partei im Innviertel bei den jüngsten Landtagswahlen vor knapp fünf Jahren deutlich unter dem Oberösterreich-Schnitt lag, gilt dieses Szenario allerdings als sehr unwahrscheinlich.

"Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass Veronika Hintermair weiter vorne gereiht wird, aber es sind etliche prominente Kandidaten dabei", sagt Wagen-eder, die ihre politische Karriere nach der Wahl gänzlich beenden wird. "Ich bin 2015 das 18. Jahr in der Politik. Hätte ich politisch weitergemacht, wäre ich bei der Landtagswahl wieder an den Start gegangen", sagt Wageneder und fügt hinzu: "Auch wenn mein Abschied im kommenden Herbst fix ist, kann ich garantieren, dass ich bis zur Wahl mit vollem Engagement arbeiten werde."

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