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B3 Energie: Barockstadt setzt auf Naturwärme durch Biomasse

SCHÄRDING. Die Barockstadt schaut auf die Umwelt: Die neue Biomasseanlage der B3 Energie – einer hundertprozentigen Tochter der EVN – versorgt nun auch Schärding mit Naturwärme.

B3 Energie: Barockstadt setzt auf Naturwärme durch Biomasse

Großaufgebot der lokalen Politprominenz bei der Eröffnung des Fernheizwerks Bild: B3 Energie

Derzeit hängen Gewerbebetriebe, Hotels, öffentliche Gebäude, die Kuranstalt sowie Haushalte am Netz. Geplant sind aber weitere Ausbauten und Anschlüsse. Vorrang haben das Krankenhaus und Wohnbauten.

Brennstoff aus Region

Das Heizwerk befindet sich außerhalb des Stadtkerns in der Neulandstraße. Der Biomassekessel hat eine Leistung von 3000 Kilowatt. Ein zusätzlicher Gaskessel, der es ebenfalls auf eine Leistung von 3000 Kilowatt bringt, dient als Ausfallreserve. Die jährliche Menge an Hackgut beläuft sich auf 20.000 Schüttraummeter.

Regional ansässige Partner beliefern das Heizwerk mit den erforderlichen Hackschnitzeln. "Auf diese Weise wird auch ein regionaler Beitrag zur Wertschöpfung geschaffen", freute sich Schärdings Bürgermeister Franz Angerer bei der Eröffnung der B3 Energie und verdeutlichte: "Die Nutzung umweltfreundlicher Naturwärme ist neben anderen Maßnahmen ein weiterer Schritt in eine zukunftsorientierte Entwicklung unserer Stadtgemeinde, die seit 2012 auch Klimabündnisgemeinde ist."

Laut Gerhard Sacher, dem Geschäftsführer der EVN Wärme, würden künftig 4500 Tonnen CO pro Jahr eingespart werden. "Damit leistet Schärding einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Nutzung heimischer Rohstoffe."

Im Endausbau sollen 400 Haushalte mit Naturwärme versorgt werden. Das Fernwärmenetz hat in der ersten Ausbaustufe eine Länge von vier Kilometern. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 4,3 Millionen Euro.

Die B3 Energie GmbH betreibt bereits eine Nahwärmeanlage in Freindorf sowie Biomassefernheizwerke in Mauthausen, Langenstein, Gunskirchen und nun auch in Schärding. Im Vordergrund steht der Einsatz regionaler Biomasse. (ho)

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Artikel 16. Mai 2014 - 00:04 Uhr
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