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Auf der Modellbaumesse werden Erwachsene wieder zu Kindern

RIED. Mama, Papa, Töchterlein und Sohnemann – alle werden sie große Augen machen, wenn sich demnächst in Ried wieder die bunte und faszinierende Welt der Modellbauer auftut.

Auf der Modellbaumesse werden Erwachsene wieder zu Kindern

Es gibt ganz viel zu sehen und natürlich auch zu kaufen. An interessanten Neuheiten herrscht kein Mangel. Bild: Rieder Messe

Vielfach wird auch das Herz heftig zu klopfen beginnen. Denn so groß und umfangreich war die internationale Rieder Modellbaumesse, die zum vierten Mal stattfindet, noch nie. „Wir verzeichnen eine rasante Entwicklung. Gegenüber der Veranstaltung vor zwei Jahren hat sich die Verkaufsmesse flächenmäßig verdoppelt“, schwärmt Rieds Messedirektor Helmut Slezak.

Gottfried Schachinger stimmt ebenfalls in den Freudenchor ein. Der Frontman der Modellbaufreunde Ried, die in enger Kooperation mit dem Modellbahnclub Ried das zweitägige Großspektakel durchführen, ist schon jetzt vom Erfolg überzeugt. Schachingers Domäne ist zwar der Bereich Plastik, dass erstmals auch der Papier- und Kartonmodellbau vertreten sein wird, macht ihn aber sehr stolz.

„Der Papier- und Kartonmodellbau boomen“, weiß Gottfried Schachinger. Der Grund dafür ist in der wirtschaftlichen Notwendigkeit zu suchen. Diese Baumaterialien sind deutlich billiger als andere.

Was allerdings nicht heißt, dass es keinen Luxus auf der Messe zu sehen und zu kaufen geben wird. Im Gegenteil. Alles, was den Modellbauer erfreut und Erwachsene wieder zu Kindern werden lässt, wird da sein. Darunter auch ganz viele Neuheiten. Jener Modellflieger, der, wenn es das Wetter zulässt, zu Vorführungen abheben und Kreise über dem Rieder Messehimmel ziehen wird, dürfte allerdings die finanziellen Möglichkeiten der meisten Besucher bei weitem sprengen. Das gute Ding ist, so Leo Sommergruber, zuständiger Projektleiter der Modellbaumesse, 40.000 Euro wert.

Die Welt im Kleinen wird in Ried jedenfalls sehr groß sein. Und sie wird, da sind sich alle sicher, viele Menschen anziehen. Messedirektor Helmut Slezak rechnet mit 12.000 begeisterungsfähigen und „verspielten“ Besuchern. Sein Kommen angesagt hat übrigens auch ein weltbekannter Modellmaler und Modelleur aus Belgien.

Und pannenfrei soll es auch abgehen. Vor zwei Jahren wurden die Messeverantwortlichen kalt erwischt. Der Andrang war damals so groß, dass schon am ersten Tag die Karten vergriffen waren. Die Gastronomie war auch nicht für den Ansturm gerüstet. „Heuer wird das alles nicht mehr passieren“, versichert Helmut Slezak.

Damit die Eltern ungestört alle Freuden aufsaugen können, gibt es eine eigene Jugend-Bastelecke. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag können dort Kinder ab dem achten Lebensjahr unter fachmännischer Anleitung ein Plastikmodell zusammenbauen.

Zusätzliche Farbe und Bewegung wird die IG Rad und Kette in die Messe bringen, die erstmals auf der vom 10. bis 11. Oktober laufenden internationalen Modellbaumesse in Ried vertreten ist.

Ihr Spezialgebiet sind Lkws und Baumaschinen, die dem Original nachempfunden sind und selbstverständlich auch wie die großen Vorbilder funktionieren. Gebaut sind die Modelle im Maßstab 1:15.

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Artikel Von Max Hofer 30. September 2009 - 00:04 Uhr
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