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Oberösterreich

Illegales Rennen: Boliden rasten mit 151 km/h durch 70er-Zone

22. Februar 2021 00:04 Uhr

Illegales Rennen: Boliden rasten mit 151 km/h durch 70er-Zone
Polizei zog Führerscheine ein.

LINZ/SALZBURG. Linzer Polizei konnte zwei Rumänen ausforschen – In Salzburg kam wegen Raserei ein erst 17-jähriger Mitfahrer ums Leben.

Am Samstagabend bekam die Polizei mehrere Anrufe von Anrainern, die im Bereich des Infracenters in Linz wohnen. Sie meldeten, dass auf der B1 ein illegales Autorennen stattfinde.

Tatsächlich waren dort zwei Autos mit halsbrecherischem Tempo unterwegs. Sie rasten auf der B1 von Linz kommend Richtung Traun und bei der Trauner Kreuzung wieder retour. Die Beamten führten Geschwindigkeitsmessungen durch. Ein 23-jähriger Rumäne, der mit seinem Audi A5 unterwegs war, erreichte auf der Tempo-70-Strecke eine Spitzengeschwindigkeit von 151 km/h. Der zweite Raser, ebenfalls aus Rumänien, folgte ihm mit derselben Geschwindigkeit. Die Polizisten zogen ihre Führerscheine ein.

Zu einem tödlichen Unfall wegen Raserei ist es am Wochenende in der Stadt Salzburg gekommen. Ein Wagen rammte mit überhöhter Geschwindigkeit einen Brückenpfeiler, dabei kam ein 17 Jahre alter Mitfahrer ums Leben. Es war am Sonntag kurz vor zwei Uhr früh, als die Einsatzkräfte zum Unfall beim Knoten Salzburg-Nord gerufen wurden. Im Wrack befanden sich drei Jugendliche: der 18-jährige Autolenker, ein 16-jähriges Mädchen auf dem Beifahrersitz und der 17-Jährige auf dem Rücksitz.

Szene machte Salzburg unsicher

Der Bursch konnte nur noch tot aus dem zerstörten Pkw geborgen werden. Die beiden anderen Insassen hatten teils schwere Verletzungen erlitten. Ob der Unfall im Zusammenhang mit einem Treffen der Raserszene steht, müsse ermittelt werden, sagte ein Polizeisprecher. Denn nach Social-Media-Aufrufen waren am Samstagabend Dutzende PS-Fans mit ihren Boliden nach Salzburg gekommen. Die Polizei rückte mit mehreren Streifen aus. Wegen Raserei – einige fuhren im Ortsgebiet schneller als 100 km/h – und weiterer Verstöße setzte es 27 Anzeigen. Auf der Flucht habe ein junger Mann das Auto seines Vaters zu Schrott gefahren, er sei dabei zum Glück unverletzt geblieben, teilte der Sprecher mit. (staro)

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