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Oberösterreich

Höchstwert in Oberösterreich: 901 neue Corona-Fälle an einem Tag

Von nachrichten.at   28. Oktober 2020 16:50 Uhr

Unser Alltag hat sich stark verändert.

LINZ. 901 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden: Oberösterreich verzeichnete am Mittwoch so viele neue Fälle wie bisher noch nie. In einem Urlaubsresort und in einem Altenheim sind neue Cluster entstanden.

Mit 901 neuen Fällen lag Oberösterreich im bundesweiten Vergleich an der Spitze. In ganz Österreich kamen insgesamt 3.394 Neuinfektionen hinzu, in Wien waren es 793 und in Tirol 520. 

Neben der Rekordzahl an neuen Ansteckungen verzeichnete Oberösterreich zuletzt auch einen Höchstwert bei den Testungen: 3665 Menschen wurden gestern im Bundesland auf das Coronavirus getestet.

229 Heimbewohner infiziert

Unter ihnen sind auch Personen, die zwei neuen Clustern zuzuordnen sind: Laut Krisenstab wurden 25 Urlauber, die sich in einem Resort im Bezirk Vöcklabruck aufhielten, sowie 14 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Auch im "Haus der Senioren" in Bad Zell (Bezirk Freistadt) ist es zu einer Fallhäufung gekommen. 15 Bewohner und neun Mitarbeiter sind infiziert.

Landesweit stieg die Zahl der infizierten Heimbewohner von Dienstag auf Mittwoch von 186 auf 229, die der angesteckten Mitarbeiter von 102 auf 134. Noch am Mittwoch hat das Land bekannt gegeben, dass demnächst in den Seniorenheimen das Schutzniveau erneut erhöht werden soll.

Der Cluster um die Landwirtschaftliche Schule in Waizenkirchen (Bezirk Grieskirchen) ist am Dienstag deutlich gewachsen. Dieser zählt inzwischen 40 infizierte Schüler, am Vortag waren noch 21 Fälle bekannt. Auch im Rohrbacher Gymnasium sind die Zahlen in die Höhe gegangen: Hier gibt es nun insgesamt 45 Betroffene (23 Schüler und 22 Lehrer). Stabil blieben die Fallhäufungen hingegen beim Steyrer Gymnasium Michaelerplatz (31 Fälle), einem Fußballverein im Bezirk Grieskirchen (41 Fälle) und bei einem Rieder Fleischverarbeiter (161 Fälle). 

Acht Todesfälle

Mit der rasanten Virus-Ausbreitung steigt auch die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: Allein am Mittwoch gab es acht weitere zu beklagen. Die Verstorbenen waren zwischen 79 und 91 Jahre alt. Fünf von ihnen hatten Vorerkrankungen, drei (87 und 91 Jahre alt) laut Angaben des Krisenstabes nicht. 

Wegen der steigenden Infektionszahlen stockt auch die Stadt Linz das Contact-Tracing-Team um 21 auf 60 Personen auf. Um möglichst rasch neues Personal zu erhalten, sollen auch pensionierte Magistratsmitarbeiter angesprochen werden. Diese sollen vor allem am Wochenende Dienste übernehmen und helfen Auslastungsspitzen abzudecken, informierte die Stadt in einer Aussendung.

Ziel sei es, dass auch weiterhin bis zu 90 Prozent der Neuinfektionen auf eine Quelle zurückverfolgt und somit Cluster rasch identifiziert werden können, meinte Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ). Mit Stand 10.00 Uhr waren am Mittwoch in Linz 591 Personen aktiv an Covid-19 erkrankt und 1.388 Personen in Quarantäne. In ganz Oberösterreich befanden sich Mittwochmittag 14.948 Menschen in Quarantäne.

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