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Oberösterreich

"Geht das Wasser, bleibt der Schlamm"

Von Gerald Winterleitner  08. August 2022 00:04 Uhr

"Geht das Wasser, bleibt  der Schlamm"
Aufräumen nach der Flut: Was in Steyr nach dem 12. August 2002 blieb, waren Schlamm und Gerümpel, wie hier am Ennskai.

STEYR. Die Stadt Steyr erlebte am 12. August 2002 das drittschlimmste Hochwasser ihrer Geschichte. Rund 3000 Bürger waren betroffen

  • Lesedauer etwa 5 Min
"Wenn das Wasser geht, dann bleibt der Schlamm. Das weiß man in Steyr seit Jahrzehnten, seit Jahrhunderten. Was bislang noch niemand kannte, war die Dimension, mit der sich diesmal alles abspielte; die Geschwindigkeit, mit der das Wasser kam; die Hartnäckigkeit, mit der es immer weiter stieg; das Ausmaß der Verwüstung, die blieb." Mit diesen Worten begann ich vor zwanzig Jahren die Reportage mit dem Titel "Der Tag, an dem das Wasser ging" über die Hochwasserkatastrophe. Steyr war von einer Flut