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Gefälschte Abnehmspritzen: Erste Anklagen gegen Firmenchefs eingebracht

Von Robert Stammler,  08. Juli 2024 11:25 Uhr
Im gegenständlichen Fall soll es sich nicht um Originale sondern Fälschungen gehandelt haben. Bild: MARIO TAMA (GETTY IMAGES NORTH AMERICA)

STEYR. Ein Schönheitschirurg soll von zwei Unternehmern aus dem Raum von Steyr Abnehmspritzen von "Ozempic" bezogen haben, die laut Gutachten Fälschungen sind. Die beiden Geschäftsführer müssen sich bald als Angeklagte vor Gericht verantworten.

Ausgangspunkt der Ermittlungen waren schwere gesundheitliche Beschwerden einer damals 31-jährigen Salzburgerin, die im Vorjahr von ihrem Arzt, einem Schönheitschirurgen,  zur Gewichtsreduktion die Abnehmspritze "Ozempic" bekommen hatte. Die junge Frau litt an einer schweren Unterzuckerung und bekam einen Krampfanfall.  Der Verdacht war schon damals, dass es sich nicht um das echte Medikament, sondern um eine Fälschung gehandelt hatte. Im Bezirk Steyr-Land fanden daraufhin