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"Eine brenzlige Geschichte": Polizisten retteten Mann aus der Donau

Von Verena Gabriel, 25. Juni 2024, 10:59 Uhr
Stefan Dirisamer und Peter Strasser wurden zu Lebensrettern. Bild: LPD OÖ

LINZ. Ein Linzer wollte am Montagabend einen Fußball aus der Donau holen und begab sich in Lebensgefahr. Wasserpolizisten beobachteten die Szenen und retteten den Mann vor dem Ertrinken.

Er wollte einen Fußball für Kinder aus der Donau retten. Am Ende musste ein 51-Jähriger selbst gerettet werden. Stefan Dirisamer und Peter Strasser waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Kurz nach 21 Uhr, als die beiden Polizisten mit ihrem Dienstboot auf Höhe des Brucknerhauses fuhren, sprang der Mann zwischen der Eisenbahnbrücke und der Autobahnbrücke, beim Blau-Weiß-Stadion, in die Donau. Die Strömung war so stark, dass er nach wenigen Sekunden in Richtung der Brückenpfeiler abgetrieben wurde. 20 bis 30 Meter vom Ufer entfernt. "Eine sehr gefährliche Stelle", sagt Wasserpolizist Dirisamer. "Dort bilden die Wassermassen einen Strudel, der lässt einen nicht mehr los und saugt einen am Grund hinunter."

Leise Hilfeschreie

Glücklicherweise waren er und sein Kollege sofort zur Stelle. Der Mann - ein in Linz lebender Rumäne - war bereits völlig geschwächt. Er habe nur noch leise um Hilfe geschrien und sich kaum noch bewegt, sagt Dirisamer. Damit der Mann von dem starken Sog nicht weiter unter Wasser gedrückt wird, warfen sie ihm zuerst einen Rettungsring und eine Schwimmleine zu, um ihn anschließend aufs Polizeiboot zu ziehen. 

Der 51-Jähriger hatte mit Atemproblemen zu kämpfen und zitterte am ganzen Körper. Die Donau ist mit einer Wassertemperatur von rund 15 Grad eisig kalt. "Er war sehr zittrig und hat über Schmerzen in der Brust geklagt." Bei der Fahrt zum Winterhafen, wo bereits die Rettung wartete, berichtete der Mann, wie er in diese Notlage geraten war. 

"Es war ein Riesenglück"

Kinder hätten an der Donaulände Fußball gespielt. Als der Ball ins Wasser fiel, sprang der 51-Jährige in guter Absicht nach. Doch aus dem Vorhaben, dem Ball zu retten, wurde eine Lebensrettung. "Letztendlich war es ein Riesenglück für alle, dass nicht mehr passiert ist", sagt Dirisamer. Gerade jetzt sei die Strömung sehr stark. 

Der stark unterkühlte Mann wurde nach der Erstversorgung ins Linzer Ordensklinikum gebracht. Die Wasserpolizisten konnten ihren Nachtdienst fortsetzen - mit dem Wissen, ein Leben gerettet zu haben. 

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Autorin
Verena Gabriel
Verena Gabriel
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2  Kommentare
2  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
ECHOLOT (8.917 Kommentare)
am 25.06.2024 13:52

BRAVO!!!

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soistes (916 Kommentare)
am 25.06.2024 12:02

Danke den Lebensrettern!

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