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Oberösterreich

Ein heißer Sommer für die Bergrettung

01. August 2020 00:04 Uhr

Ein heißer Sommer für die Bergrettung
Christoph Preimesberger

LINZ. Drei Mal klingelte das Handy von Landesleiter Christoph Preimesberger gestern bis zum späten Nachmittag.

Drei Mal rückten seine Kollegen dann auch aus. In Steyrling, bei der Rinnenden Mauer in Molln und auf dem Traunstein waren sie im Einsatz.

Mehr als 350 Einsätze verzeichnete die Bergrettung heuer bislang, 492 waren es im gesamten vergangenen Jahr. "Derzeit sind es bis zu fünf Einsätze täglich", sagt Preimesberger. Auch die Flugretter seien so viel unterwegs wie noch nie zuvor.

Vom Kollaps bis zum Hundebiss

Die Gründe sind vielfältig: Probleme mit dem Kreislauf, Erschöpfung, Blockaden und leichte und schwerere Verletzungen. Auch zu einem Hundebiss am Berg wurden die Retter bereits gerufen.

Weil heuer, wegen der Reiseeinschränkungen durch die Coronakrise, eben noch mehr los sei als sonst. "Die Leute, die die vergangenen zehn Jahre am Meer auf Urlaub waren, bleiben heuer hier. Und entdecken plötzlich den Bergsport für sich", sagt er. "Wir machen das gerne und freuen uns, wenn wir helfen können", sagt er. Doch mit gewissenhafter Planung wären viele Einsätze vermeidbar.

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