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Oberösterreich

„Die Menschen fühlen sich bei uns wohl“

Herta Wiedlroither aus Mondsee: Ihr Campingplatz ist unter Europas Besten

Herta Wiedlroither Bild: privat

Herta Wiedlroither, Leiterin des Campingplatzes MondSeeLand, der im Herzen des Salzkammergutes – zwischen Mondsee und Irrsee – liegt, darf sich freuen. Ihr Camp, das sie seit 1999 leitet, wurde von Besuchern auf dem Online-Campingführer camping.info zum zweitbeliebtesten Campingplatz Österreichs gewählt. In Europa schafft es der Ferienort unter die Top Zehn.

Für die gelernte Bilanzbuchhalterin ist das eine ganz besondere Überraschung: „Das ist ein so tolles Gefühl, wenn man die Rückmeldung bekommt, dass sich die Menschen bei uns wohl fühlen.“

Die dreifache Mutter hatte zu Beginn nicht geplant, das Camp selbst zu leiten, als sich aber kein passender Betreiber fand, hat sie es selbst in die Hand genommen und ist „ins kalte Wasser gesprungen“. Der erste Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten: „Wir bekamen auf Anhieb eine Bewertung von viereinhalb Sternen. Das hat mich schon motiviert.“ Der Erfolg ist bis heute nicht abgerissen.

Mit 30.300 Nächtigungen im Jahr ist das Camp MondSeeLand der nächtigungsstärkste Betrieb im Mondseeland. Ein Campinggast gibt etwa 80 Euro pro Tag in der Region aus.

Für Herta Wiedlroither ist das Camp ein Ganztagsjob. Dort, wo es etwas zu tun gibt, packt die Leiterin mit an. Das fängt bei der Organisation und der Reservierungsannahme an und zieht sich bis zur Kinderanimation mit Würstelgrillen am Lagerfeuer oder Kinderdisco. „Ich würde das alles aber ohne meine tollen Mitarbeiter nicht schaffen“, lobt die Leiterin ihr aus fünf Personen bestehendes Team.

In ihrer Freizeit sucht die Campleiterin die Ruhe in der Natur. Sie ist begeisterte Bergsteigerin und seit kurzem auch Jägerin: „Das Hobby habe ich erst kürzlich für mich entdeckt. Wenn ich alleine oder mit meinem Hund im Hochstand bin, beobachte ich die Natur und kann dabei richtig gut entspannen.“

Auch die Zukunft des Camps ist schon gesichert, zumindest eines der drei Kinder hat sich schon bereit erklärt, die Ferienanlage zu übernehmen.

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Artikel Sophia Jelinek 10. Januar 2019 - 00:04 Uhr
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