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Oberösterreich

"Die Beiträge spornen zu aktivem Naturschutz an"

Von OÖN   02. Juli 2019 00:04 Uhr

"Die Beiträge spornen zu aktivem Naturschutz an"
Höhnharts Bürgermeister Priewasser: Ein Hektar Bienenweiden

LINZ. Schau aufs Land: So machen unsere Leserinnen und Leser mit

Franz Exenschläger ist begeistert: "Ich lese sehr interessiert die Serie ,Schau aufs Land’ in den OÖN und freue mich über das Engagement vieler Naturschutzaktivisten", schreibt er uns. "Die Beiträge spornen zu aktiver Naturschutzarbeit an." Er selbst engagiert sich schon seit Jahren in der Naturschutzgruppe Haibach, die rund um das Naturdenkmal "Schlögener Schlinge" viele Aktivitäten gesetzt hat.

In Höhnhart (Bezirk Braunau) sollen auf unbebauten Grundstücken bald etliche Bienenweiden erblühen. Bürgermeister Erich Priewasser (VP) rief die Initiative ins Leben: "Bekanntlich kann den Bienen ja nie genug geholfen werden. Also möchten auch wir einen Beitrag leisten." Die Flächen, die insgesamt einen Hektar ausmachen, sind bereits festgelegt, in den folgenden Wochen werden die Samen ausgestreut.

Viele Leser schaffen Naturparadiese im Kleinen: Hermann Schueler aus Ried freut sich, dass gleich drei Vogelarten das Angebot an Brutkästen in seinem Garten genutzt haben: "Kohlmeisen, Blaumeisen und Sumpfmeisen."

Erfreulich sei auch die Beobachtung von Mauerseglern, die "offensichtlich in einer Lücke in der Unterschalung eines Dachvorsprunges eines Wohnblockes nisten", schreibt Herr Schueler. Leider müsse er aber feststellen, dass er schon jahrelang keine Jungamseln in seiner Umgebung gesehen habe. Dies sei vor allem auf "die Zunahme von Krähenschwärmen zurückzuführen, die die Brutnester plündern", schreibt Schueler.

Ordentlich gediehen ist auch schon der Blühstreifen von Theresia Krebs aus dem Zaubertal in Leonding, den sie für Insekten in ihrem Garten stehen lässt. Einen geschützten Alpenbock – es handelt sich um einen Käfer – konnte Annemarie Schampier fotografieren.

Über ein Ärgernis berichtet Anne Geier. Sie war rund um Fronleichnam am Gosausee spazieren. "Neben der wunderschönen Natur erwartete uns leider ein Weg mit hunderten toten Fröschen." Sie frage sich, wie so etwas auf einer Straße, auf der wenige Menschen eine Fahrerlaubnis haben, passieren könne – und wünsche sich, dass so etwas künftig verhindert werde. Die OÖN gingen der Sache nach: Tatsächlich stellte sich heraus, dass es in diesen Tagen ein Fest am Hinteren Gosausee gab, für das ein Shuttleservice eingerichtet worden war. Zuvor hatte es kurz heftig geregnet, weshalb so viele Frösche unterwegs war. Man bedaure den Zusammenfall dieser Ereignisse, hieß es von den Beteiligten gegenüber den OÖN.

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