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Oberösterreich

Covid-19: Zahl der Todesopfer in Oberösterreich steigt auf 111

Von nachrichten.at   29. Oktober 2020 16:45 Uhr

KUK Kepler Universitätsklinikum
Ein 87-jähriger Patient starb im KUK. 

LINZ. In Oberösterreich sind von Mittwoch auf Donnerstag vier betagte Patienten mit Vorerkrankungen in Spitälern mit oder an Covid-19 gestorben. Die Zahl der Todesopfer steigt damit auf 111.

Bei den Toten handelt sich um einen 71-jährigen und einen 87-jährigen Linzer sowie eine 80-jährige Frau aus dem Bezirk Linz-Land und eine 95-Jährige aus dem Bezirk Steyr-Land. Insgesamt befanden sich Donnerstagmittag 344 Erkrankte in einem Spital, 35 lagen auf Intensivstationen. "Derzeit ist die Situation an den Krankenhäusern noch bewältigbar. Tatsache ist allerdings, dass die Anzahl der Covid-Patienten stetig steigt", heißt es dazu vom Krisenstab. In Summe gab es 5.474 positive Fälle, die Zahl der Neuinfektionen war mit 796 deutlich niedriger als der Rekordwert am Mittwoch (901).

Leicht gewachsen sind die bekannten Cluster an Schulen: Die Fallhäufung an der Landwirtschaftlichen Fachschule und Berufsschule Waizenkirchen (Bezirk Grieskirchen) stieg auf von 40 auf 45 Personen an. 39 Schüler, fünf Lehrer und ein Mitarbeiter waren betroffen. Im Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Rohrbach stieg die Fallhäufung leicht auf gesamt 24 Schüler und 22 Lehrer an. Die Fallhäufung im Bundesrealgymnasium Michaelerplatz Steyr steigt auf 45 Schüler und drei Lehrer.

"Partyverbot" tritt in Kraft

Mit Freitag schraubt Oberösterreich auch nochmals das Schutzniveau in den Altersheimen nach oben. Statt bisher zwei ist dann nun nur mehr ein Besucher pro Bewohner und Tag erlaubt - außer die Besucher leben in einem gemeinsamen Haushalt, dann sind unverändert zwei Personen zulässig. Nach wie vor gilt Maskenpflicht und ein Betretungsverbot für Personen mit möglichen Covid-19-Symptomen. Die Heimträger werden angewiesen, tägliche Besuchszeiten festzulegen. Zudem wird empfohlen, dass die Mitarbeiter FFP2-Masken tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Ebenfalls ab Freitag gilt das sogenannte "Partyverbot": Die Verschärfung der Covid-19-Maßnahmenverordnung sieht vor, dass auch "Veranstaltungen in Anlagen oder Anlagenteilen, die nicht für Wohnzwecke bestimmt sind, wie beispielsweise Garagen, Carports, Werkstätten, Scheunen und Ställe sowie für Vereinslokale" für mehr als sechs Personen untersagt sind. Die Polizei kündigte an, am Wochenende verstärkt kontrollieren zu wollen

Zwei Lokale in Linz gesperrt

Wegen "eklatanter, mehrfacher Verstöße" gegen die geltende Covid-19-Regelungen hat die Stadt Linz zwei Lokale behördlich schließen lassen: Über das "Millenium" an der Franckstraße sowie über die Shisha-Bar "Nassiri" an der Wiener Straße wurde ein behördliches Betretungsverbot verhängt. In den beiden Lokalen waren der Mindestabstand und die Covid-19-Sperrstunde mehrfach nicht eingehalten worden, zudem fehlten Mund-Nasen-Schutzmasken. 

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