Christkindl

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Christkindl-Gale

Wenn der Prinz Orlofsky zur Feier lädt, wird es opulent und turbulent. »Amusement« lautet die Devise der Festgesellschaft. Bild: Weihbold

Von der Fledermaus und dem Christkindl

LINZ. 1500 Menschen besuchten die Gala im Musiktheater 18.000 Euro für das OÖN-Christkindl und die Aktion "Sei so frei".

16. Dezember 2013 - 00:05 Uhr

Bis auf den letzten Platz war das Linzer Musiktheater am Freitag, den 13. Dezember ausverkauft. Vom angeblichen Unglücksdatum ließen sich die Gala-Gäste natürlich nicht abhalten. Schließlich hat die Christkindl-Gala der Oberösterreichischen Nachrichten bereits Tradition.

Den Besuchern der exklusiven Vorpremiere der "Fledermaus" wurde ein höchst amüsanter Abend geboten, bei dem der gute Zweck im Vordergrund stand. Der Reinerlös des Abends kommt der Christkindl-Aktion der OÖNachrichten zugute, ist also bedürftigen, unverschuldet in Not geratenen Landsleuten gewidmet.

"Helfen zu können ist schön"

"Es ist schön, dass es das OÖN-Christkindl gibt", sagte Gernot Kranner, der wenig später als "Frosch" auf der Bühne stand beziehungsweise taumelte. "Seit Wochen habe ich die Berichterstattung in der Zeitung verfolgt und ich bin stolz darauf, dass ich zur Aktion einen Beitrag leisten kann", sagt der Künstler. "Ich werde oft zu Benefizveranstaltungen eingeladen. Ich mache gerne mit und motiviere auch andere Leute, etwas weiterzugeben", so Kranner. So sieht es auch Martina Fender, die das Fräulein Ida in der Operette darstellt. "Ich gebe selbstverständlich bei jeder Vorstellung mein Bestes, aber es ist schon etwas Spezielles, wenn man für die gute Sache auftritt", sagte die gebürtige Tirolerin.

"Die Spendenbereitschaft der Oberösterreicher ist ungebrochen. Wir sind zuversichtlich, die Spendensumme aus dem Vorjahr zu erreichen – trotz Hochwasser-Hilfsaktion im Juni", sagte Gerald Mandlbauer, Chefredakteur der Oberösterreichischen Nachrichten. Auch Herausgeber Rudolf Cuturi bedankte sich bei den zahlreichen kleinen und großen Spendern. 9000 Euro überreichte Intendant Rainer Mennicken stellvertretend für das Landestheater an den OÖNachrichten-Chefredakteur sowie an Herausgeber Rudolf Andreas Cuturi. Die gleiche Summe geht an die Aktion "Sei so frei" von Franz Hehenberger. "Wir haben ein bisschen aufgerundet, damit eine runde Zahl rauskommt", sagte Mennicken. Hehenberger strahlte: "Erst mit der Christkindl-Gala ist für mich Weihnachten."

Auch die Gäste waren begeistert. "Meine Frau Elisabeth hat mich mit den Karten überrascht", sagte Michael Lindner aus Bad Zell, für den die Gala ein "Vor-Christkindl" war. "Ich wollte schon immer zur Gala. Heuer haben wir es geschafft und es ist wunderbar", sagte Barbara Wimmer mit Ehemann Rudolf aus Kleinzell. "Schön, dass es diese Hilfe für Landsleute in diesem Rahmen gibt", lobte auch Haas-Chefin Melitta Rittenschober.

Für die gute Sache wurde auch fleißig gekauft. Imker Fritz Gallistl aus St. Oswald und seine Köstlichkeiten aus Honig und Wachs im Foyer wurden umschwirrt wie ein Bienenstock.

 

OÖN-Christkindl

Mit einem bewegenden Brief „An das Christkind“ eines jungen Mädchens, der im Dezember 1964 die OÖN-Redaktion erreichte, begann die Erfolgsgeschichte des OÖNachrichten-Christkindls. Seither unterstützt diese Sozialaktion dank der vielen Firmen und Privatpersonen, die kleinere und größere Beträge spenden, Jahr für Jahr unverschuldet in Not geratene Familien aus Oberösterreich.

Bisher wurde die Aktion mit einer festlichen Gala im Großen Haus des Linzer Landestheaters abgeschlossen, heuer fand die feierliche Veranstaltung im neuen Musiktheater am Volksgarten statt. Die Einnahmen dieses Abends kommen der Christkindl-Aktion zugute.

 

Gala in Zahlen

9000 Euro in Form eines Spendenschecks überreichte Intendant Rainer Mennicken Vertretern der OÖNachrichten als Spende für die Christkindl-Aktion. Ebenfalls 9000 Euro erhielt Franz Hehenberger für seine Entwicklungshilfe-Aktion „Sei so frei“.

8 Jahre lang fand die OÖNachrichten-Christkindl-Gala im Linzer Landestheater an der Promenade statt. Heuer ging die Gala erstmals im neuen Musiktheater am Volksgarten über die Bühne.

150 Menschen waren laut Rainer Mennicken vor und hinter der Bühne für das Stück „Die Fledermaus“ von Johann Strauß im Einsatz. Regisseurin der Fassung für das Landestheater Linz ist Adriana Altaras. Die exklusive Vorpremiere der „Mutter aller Operetten“ fand am Freitag, 13. Dezember, statt, die offizielle Premiere am Samstag, 14. Dezember.

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Kommentare

„Tausende Euro mehr könnte man lukrieren, würde man Pühringer die Friedenslicht-Aktion ...“ platin Christkindl-Gala

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