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65-jähriger Hausbewohner starb bei Großbrand in Alberndorf

Von nachrichten.at   14.Februar 2020

Brand in Alberndorf

Zuerst war überhaupt unklar, ob sich eine Person in dem Gebäude befindet. "Wir können das nicht bestätigen, haben aber bis jetzt noch noch nicht nachschauen können", sagte Christoph Hörschläger von der Freiwilligen Feuerwehr Alberndorf am Vormittag. Zu Mittag gab es jedoch traurige Gewissheit, nachdem Helfer im Erdgeschoss die bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leiche fanden. Es dürfte sich dabei mit großer Wahrscheinlichkeit um den 65-jährigen Bewohner handeln, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Der Mann hatte den Hof alleine bewohnt. 

Laut Brandursachenermittler dürfte das Feuer im Wohnzimmer durch Kerzen oder einen technischen Defekt entstanden sein. Laut derzeitigem Ermittlungsstand wird nicht von Fremdverschulden ausgegangen. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung der Leiche wurde veranlasst.

Flammen schlugen aus Fenster 

Es war kurz vor 6 Uhr früh, als die Alarmierung einging: Ein Teil des alten Bauernhofes, in dem zuletzt eine Person wohnte, stand bereits in Vollbrand. Das Feuer war im Erdgeschoss entstanden und schlug beim Eintreffen der Feuerwehren bereits in das obere Stockwerk hinauf. Zunächst standen acht Feuerwehren im Einsatz, wenig später wurden zusätzlich noch die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Treffling  gerufen. Somit waren zu Beginn rund 140 Mann mit den Löscharbeiten beschäftigt. Am Vormittag war das Feuer unter Kontrolle, anschließend wurde Brandwache gehalten.

Brand in altem Bauernhaus in Alberndorf

Neun Feuerwehren stehen derzeit beim Brand eines alten Bauernhauses in Alberndorf in der Riedmark im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig.

Die Löscharbeiten gestalteten sich zunächst schwierig, da im Umkreis des Anwesens kaum Löschwasser zur Verfügung stand. Inzwischen sei die Wasserversorgung aber gesichert, alle Tanklöschfahrzeuge seien versorgt, sagte Bezirkskommandant Urfahr-Umgebung, Johannes Enzenhofer in der Früh. Dafür musste eine ein Kilometer lange Schlauchleitung für das Löschwasser gelegt werden. 

Einsturzgefahr

Da das Gebäude aus einer Holzdübeltramdecke besteht, konnten die Feuerwehren ihre Löschangriffe zunächst aus Sicherheitsgründen nur von außen durchführen. Derzeit werde versucht, die Decken vor dem Einstürzen zu sichern. Es bestehe nach wie vor Einsturzgefahr, sagte Hörschläger. 

Aufgrund des unwegsamen Geländes war es unmöglich, mit Hilfe von Drehleitern zu arbeiten, sagte Enzenhofer. "Der Einsatz wird sicher den ganzen Tag andauern."

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27. Februar 2020