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Beatmungsgerät "made in Linz" vorgestellt

14. Oktober 2020, 00:04 Uhr
Beatmungsgerät "made in Linz" vorgestellt
Markus Waghubinger (hallosophia), Gabriella Marcelja (Global Sirius), Bgm. Klaus Luger und Victor Suturin (PolyVent) mit dem Prototyp Bild: Stadt Linz

Zwei Wochen lang hat ein Forscherteam aus 15 Ländern daran getüftelt und geschraubt – gestern wurde es nun bei einer Pressekonferenz präsentiert:

Das erste Beatmungsgerät "made in Linz", das einen humanitären Zweck erfüllt: Es wurde so entworfen, dass es leicht nachgebaut werden kann – mit Materialien, die fast überall auf der Welt vorhanden sind.

"Wir alle haben noch die Bilder aus Italien im Kopf, als die Spitäler an ihre Kapazitätsgrenzen stießen – und Ärzte entscheiden mussten, wem sie helfen und wem nicht", erzählte der Projektverantwortliche Vic-tor Suturin. "So entstand diese Idee."

Baupläne gibt es im Internet

Die Software ist open source, d.h. öffentlich im Internet zugänglich. Ein normales Beatmungsgerät koste rund 50.000 Euro, das von PolyVent nur ca. 1000 Euro, halte aber nicht so lange. Es sei dafür konzipiert, einen erneuten Engpass während der Pandemie zu vermeiden.

Die Planungen dafür liefen über viele Wochen, gebaut wurde der Prototyp im Rahmen der Impact Innovation Weeks in der Grand Garage in der Tabakfabrik. "Das ist der perfekte Ort, um Dinge wie diese umzusetzen", schwärmte Suturin. Die Grand Garage – eine offene Werkstatt mit mehr als 90 Maschinen und digitalen Technologien sei "der Himmel für die Entwicklung von Prototypen."

Innovative Stadt Linz

Zu den Unterstützern zählt auch die Stadt Linz. "Mit diesem Projekt beweisen wir einmal mehr, dass wir die innovativste Stadt in Österreich sind. Diesen Ruf haben wir schon über die Grenzen des Landes hinaus. Das macht mich schon stolz", sagte Bürgermeister Klaus Luger bei der Präsentation.

Dem Projekt vorangegangen war der Hackathon (Software-Wettbewerb, Anm.) "#EUvsVirus" der Europäischen Kommission. Neben PolyVent ging auch Markus Waghubinger mit seinem Beratungsunternehmen "Sophia Advisory" mit Sitz in der Tabakfabrik als Drittplatzierter aus dem Hackathon hervor. Er bringt auf der Online-Plattform www.halloSophia.com klein- und mittelständische Unternehmen rasch und unkompliziert mit Wirtschaftsexperten zusammen. (had)

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5  Kommentare
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Phil_Sievert (7 Kommentare)
am 14.10.2020 09:17

"Große Geister" entwickeln Visionen, "Mittlere Geister" diskutieren über Ideen, die "Kleinen Geister" aber reden über andere Leute und machen deren Ideen schlecht... Vielen Dank an all jene, die ihre Visionen und Ideen ausarbeiten und den Karren für unsere überschätzte Gesellschaft immer wieder aus dem Dreck ziehen!

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Klettermaxe (10.765 Kommentare)
am 14.10.2020 08:20

Verwendet man hier absichtlich den Begriff des Forscherteams für eine einfache Entwicklung, weil man Forschungsgelder dort hineinsteckt?

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 14.10.2020 07:52

Die Grand Garage in Linz sponsert fleißig, damit man teuer bezahlte politische Propagandabilder machen kann. Ein Erfolg wird es erst, wenn solche Geräte in großen Stückzahlen verkauft werden können bzw. dürfen und das bezweifle ich. Dazu sind sehr große Beträge nötig zur Vorfinanzierung und lange Zeiträume zu überbrücken.

Die genannten 1.000 EUR Verkaufspreis decken nicht einmal einen kleinen Teil der enormen Kosten der Zulassungsverfahren ab, außer man verkauft es nicht als Medizintechnik, sondern als politischen Wohlfühlprototypen.

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DonMartin (7.510 Kommentare)
am 14.10.2020 07:46

Eine Idee ist schon was Feines, aber wurde diese auch zu Ende gedacht. Ich meine damit das (oder eher die) aufwendige(n) Zulassungsverfahren....das muss von Anfang an im Design berücksichtigt werden.

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Ottawa (257 Kommentare)
am 14.10.2020 07:42

Sehr gut! Aber ich nehme an, Ärzte haben das Projekt auch begleitet? Man liest dass das künstliche Beatmen schon mit bisherigen Beatmungsgeräten schädlich für die Lunge ist.

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