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Oberösterreich

Aus Liebe zu seinem HC Linz

Handball-Ikone Klemens Kainmüller wagt mit fast 39 Jahren ein Comeback

Klemens Kainmueller Bild: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Es gibt nicht viele, die ob der körperlichen Herausforderungen mit knapp 39 Jahren noch ein Comeback im Profi-Handball unternehmen können. Und es gibt noch weniger, die das dann tatsächlich auch tun. Klemens Kainmüller ist so einer. Unter Standing Ovations hatte sich der Rückraumspieler des HC Linz AG vorigen Mai eigentlich in den wohlverdienten Sportlerruhestand verabschiedet. Morgen kehrt er im Heimspiel (19 Uhr) in der SportNMS Kleinmünchen gegen Leoben zurück.

Auch wenn eine Portion positive Verrücktheit dazugehört, ist es im Falle Kainmüllers die Liebe zu seinem Klub, die ihn bei dessen Hilferuf einfach nicht weghören ließ. Sein HC Linz, für den er im Kindesalter und später in zwölf Profi-Jahren auf Torjagd ging. Letztere wurden unterbrochen von Engagements in Deutschland und Norwegen sowie vier Saisonen in Innsbruck, ehe der 109-fache Nationalspieler 2013 wieder nach Linz heimkehrte. In der aktuellen Saison kämpft der siebenfache Meister sportlich ums Überleben. Um den Klassenerhalt noch zu schaffen, klopfte das Schlusslicht bei seiner Legende an – und das schon recht früh. „Im September habe ich scherzhaft zu Klemens gesagt, dass er sich bereit halten soll, wenn ich ihn rufe“, verrät Linz-Trainer Zoltan Cordas. Wenige Monate später wurde aus dem Scherz Realität.

In Punkto körperlicher Fitness galt der Führungsspieler schon jeher als Ausnahmeerscheinung. Der um gut zwölf Jahre jüngere und ebenfalls Deutschland-erprobte Ex-Linzer Max Hermann gerät noch heute ins Schwärmen: „Klemens ist beim Krafttraining eine Maschine.“ Die Arbeit am eigenen Körper hörte beim Jungvater mit dem vorläufigen Karriereende nicht auf. Der Kraftraum im Keller seines Zuhauses half dabei.

Kainmüllers Blick geht ob der Tabellensituation nach vorne. „Wir sind in keiner guten Ausgangslage, da ist praktisch jedes Spiel ein Endspiel“, schwört der Routinier sich und sein Team auf die kommende Aufgabe ein, der voraussichtlich wirklich letzten seiner Karriere.

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Artikel Reinhold Pühringer 31. Januar 2019 - 00:04 Uhr
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