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Oberösterreich

Am besten war die Kommandanten-Zeit

NAARN. Nach 31 Jahren in Führungspositionen hört Bezirkskommandant Josef Lindner auf.

Josef Lindner, scheidender Feuerwehrkommandant des Bezirkes Perg Bild:

Als Kommandant der Feuerwehr Naarn kam Josef Lindner schon 1988 in eine Feuerwehr-Führungsposition. Von 1999 bis 2004 stand er als Abschnittskommandant dem Abschnitt Perg vor. Dann übernahm „Tommy“, wie er in Feuerwehrkreisen gerufen wird, das Ruder im gesamten Bezirk Perg. Morgen will sich der 61-Jährige der turnusmäßigen Wahl zum Bezirkskommandanten nicht mehr stellen.

Als Feuerwehrmann blickt er auf eine einsatzreiche Laufbahn zurück. Das Hochwasser 1991 erlebte er noch als Feuerwehrkommandant, jenes 2002 als „Abschnittler“ und das bislang letzte große Hochwasser 2013 als Bezirkskommandant. „Jeder Bereich bringt seine ganz besonderen Herausforderungen mit sich“, sagt er. Am meisten genossen habe er im Rückblick die Zeit als Kommandant in der eigenen Wehr. „Das ist der schönste Job, den man in der Feuerwehr machen kann“, sagt er. Als Einsatzleiter war er allerdings nicht nur in heimischen Gefilden unterwegs, sondern etwa auch bei Erdbeben-Einsätzen in Algerien.

Nach drei Perioden an der Spitze des Bezirkes war nun die Zeit reif für eine Erneuerung: „Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt“, sagt der Naarner. Die Entscheidung, aufzuhören, kam relativ spontan und für viele unerwartet. Dem Feuerwehrwesen bleibt Lindner dennoch verbunden. Als Ausbildner bei den Katastrophenschutz-Seminaren an der Landesfeuerwehrschule etwa. Dort kommt ihm seine Erfahrung als Geschäftsführer des OÖ. Zivilschutzverbands zugute.

Erst dieser Tage wurde Josef Lindner beim Bezirksfeuerwehrtag mit dem Verdienstzeichen des Bundesfeuerwehrverbandes Stufe I ausgezeichnet. Landes-Feuerwehrkommandant Wolfgang Kronsteiner bezeichnete Lindner bei dieser Gelegenheit als Mann der Innovation, der Erfahrung und der Gemeinschaft. Auch in Sachen Nachwuchsarbeit habe sich der Mühlviertler immer wieder neue Wege einfallen lassen, um die Jungen für das Ehrenamt zu begeistern. Die neu gewonnene Freizeit will der Naarner seinem zweiten Hobby, dem Bergsteigen, widmen.

 

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Artikel Thomas Fellhofer 27. März 2019 - 00:04 Uhr
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