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Oberösterreich

Altenberger Fotograf zählt zu den Besten

Von Ulrike Rubasch 11. Oktober 2019 00:04 Uhr

Old Lady mit Oldtimer: Eine Persiflage auf klassische Autowerbung.

Winfried Flohner schaffte es unter die Top-200-Fotografen weltweit.

Rund 10.000 Bilder werden jedes Jahr beim „Lürzer’s Archive“ eingereicht, doch nur 200 werden in diesem Fachmagazin abgebildet. Diese Plattform gilt den Kreativen weltweit als Inspirationsquelle und ist wegweisend für Trends in der Kreativszene. Der Oberösterreicher Winfried Flohner hat es heuer zum zweiten Mal geschafft, in diesen elitären Kreis aufgenommen zu werden. Gleich zwei seiner Fotografien (eine davon oben) wurden ausgewählt.

Winfried Flohner

Die Aufnahme einer 75-jährigen Frau, die einen Oldtimer betankt, ist typisch für den 36-jährigen gelernten Industriefotografen. „Das Model hat mich fasziniert, die 75-jährige Deutsche war echt cool. Ich lasse mich gerne von Personen inspirieren.“

Er fängt am liebsten Menschen und ihre Bedürfnisse ein, indem er sich in sie hineinversetzt, sie mit ihren Emotionen abholt. „Das heißt für mich zuerst mal: Zuhören, zuhören, zuhören.“ Mit dem Bild ein Gefühl zu vermitteln, ist sein Anspruch. Sein Leitspruch für den perfekten „Schuss“ heißt folgerichtig: „Don’t shoot what it looks like. Shoot what it feels like.“ Dennoch ist für den Profi eine gute Aufnahme mit viel Arbeit, technischer Perfektion und Vorbereitung verbunden. Er schaut sich vorher viel an, um „dann alles zu vergessen und etwas Neues entstehen zu lassen“.

Kunden wie Swarovski, Transgourmet oder die Energie AG wissen es zu schätzen, wie Flohner seine Shootings durchführt. „Ich kann unter Stress gut arbeiten“, sagt der Hobby-Slackliner, der mit Frau und Kind in Altenberg bei Linz wohnt. Als Ausgleich dient ihm die Natur, die er täglich mit seinem Hund „Lou“ erkundet.

Flohner hat sich vor sieben Jahren selbstständig gemacht. Neben renommierten Unternehmen fotografiert er gerne auch kleinere Betriebe. „Ich gehe eigene Wege, die man im ersten Moment oft nicht versteht, aber beim zweiten Hinsehen in Erinnerung bleiben.“

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Artikel von

Ulrike Rubasch

Redakteurin Wirtschaft

Ulrike Rubasch
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