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"Waffe besser als jede Alarmanlage"

Von (wal), 09. Dezember 2017, 00:04 Uhr
"Waffe besser als jede Alarmanlage"
Mario Gubesch Bild: Stadt Linz

LINZ. Die Linzer Stadtwache hat einen neuen Chef – mit umstrittenen Facebook-Postings.

Mario Gubesch sitzt für die FPÖ im Gemeinderat von Bad Hall, war früher Berufssoldat und ist seit September 2016 Mitarbeiter im Team des Linzer Vizebürgermeisters und Sicherheitsreferenten Detlef Wimmer (FP). Im Februar 2018 wird er neuer Leiter des Linzer Ordnungsdienstes, umgangssprachlich Stadtwache genannt.

Die Bestellung löst Aufregung aus. Grund sind Facebook-Postings des 43-Jährigen. Im Mai 2015 teilte er einen Artikel über einen Hausbesitzer aus Niederösterreich, der einem Einbrecher in den Kopf geschossen und ihn lebensgefährlich verletzt hatte. Mario Gubesch schrieb dazu: "Eine Waffe im Haus ist besser als jede Alarmanlage und zudem auch um ein Vielfaches günstiger. Und sie schützt Besitz und Leben." Im April 2015 teilte er ein Posting der fremdenfeindlichen Organisation Pegida Wien.

"Bin kein Ausländerfeind"

Kritik an der Entscheidung für Gubesch äußerte Ursula Roschger, Klubobfrau der Grünen Linz: "Dass eine Person, die offensichtlich Schusswaffen befürwortet, Leiter des Linzer Ordnungsdienstes werden kann, löst mehr als nur großes Unbehagen aus." Sie forderte, die Abläufe um die Bestellung öffentlich zu machen.

Ähnliche Töne schlägt Martin Hajart, Klubobmann der ÖVP Linz, an: "Rund um diese Postenvergabe tauchen immer mehr Fragezeichen auf, die eine umfassende Klärung benötigen." Beispielsweise wolle er wissen, welche Voraussetzungen für den Job gefragt waren und nach welchen Auswahlkriterien vorgegangen wurde.

Mario Gubesch selbst sagt im Gespräch mit den OÖNachrichten: "Der Job war öffentlich ausgeschrieben, ich hab mich ganz normal beworben." In das Bewerbungsverfahren sei auch ein externer Personalberater eingebunden worden. "Bei einem Hearing wurde ich von der Kommission ausgewählt."

Von seinen beiden Postings rudert er zurück: "Ich bin kein Pegida-Anhänger und kein Ausländerfeind. Ich kenne viele Menschen, Schulkollegen zum Beispiel, die nicht aus Österreich kommen."

Auf das Schusswaffen-Posting angesprochen erzählt er, vor einigen Jahren selbst von einem Einbrecher heimgesucht worden zu sein. "Daher kann ich verstehen, dass ein geschockter Hausbesitzer eine Waffe zur Hand nimmt. Aber auf einen Einbrecher zu schießen ist natürlich in keiner Weise zu rechtfertigen." Auch sei er keineswegs dafür, Haushalte mit Schusswaffen statt mit Alarmanlagen auszustatten.

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181  Kommentare
181  Kommentare
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arnonimm (621 Kommentare)
am 11.12.2017 17:33

Wer bei uns um 2 oder 3 Uhr in der Nacht einbrechen geht, muss damit rechnen erschossen zu werden.
Zitat LH Erwin Pröll.
Notwehr ist auch in dem von Gubesch erwähnten Fall vom Gericht entschieden worden.
Wer betroffenen Opfern die Notwehr abspricht und nur von den Rechten des überfallenden Kriminellen redet hat nicht die Sicherheit des Volkes im Sinn sondern ist augenscheinlich die Schutzmantelmadonna der Kriminellen.

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( Kommentare)
am 11.12.2017 10:27

"Daher kann ich verstehen, dass ein geschockter Hausbesitzer eine Waffe zur Hand nimmt. Aber auf einen Einbrecher zu schießen ist natürlich in keiner Weise zu rechtfertigen."

Doch natürlich, die Rechtfertigung findet sich im §3 StGb.

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Klettermaxe (10.765 Kommentare)
am 11.12.2017 10:29

(2) Wer das gerechtfertigte Maß der Verteidigung überschreitet oder sich einer offensichtlich unangemessenen Verteidigung (Abs. 1) bedient, ist, wenn dies lediglich aus Bestürzung, Furcht oder Schrecken geschieht, nur strafbar, wenn die Überschreitung auf Fahrlässigkeit beruht und die fahrlässige Handlung mit Strafe bedroht ist.

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Klettermaxe (10.765 Kommentare)
am 11.12.2017 10:33

Viel "Erfolg" auch beim Zivilrechtsverfahren und Schadensersatz, Unterhalt und Rente für die Hinterbliebenen eines zu unrecht Verletzten oder Erschossenen.

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( Kommentare)
am 11.12.2017 10:37

"eines zu unrecht Verletzten oder Erschossenen"

Ein EINBRECHER ist mal sicher nicht "zu unrecht" verletzt oder erschossen.

Und sobald dieser jener in irgendeiner Form bewaffnet ist, ist auch Notwehrüberschreitung ausgeschlossen.

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Klettermaxe (10.765 Kommentare)
am 11.12.2017 10:44

Nein, wenn es keinen nachvollziehbaren Angriff gibt, ist die Benutzung der Schusswaffe ganz sicher nicht korrekt.

Ich wollte darauf hinaus, dass es zusätzlich zum Strafrecht auch eine zivilrechtliche Komponente gibt, die bei Notwehrexzess bzw. Notwehrüberschreitung ins Spiel kommt.

Das ist nicht zu unterschätzen, denn eine subjektive Gefährdung muss vom Richter keinesfalls auch als solche gesehen werden.

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( Kommentare)
am 11.12.2017 10:52

Nochmal.... Der Punkt ist der BEWAFFNETE Einbrecher. Sobald dieser in mein Haus eindringt, MUSS ich von einer Gefährdung von Leib und Leben meiner Familie ausgehen.

Nebenbei, jetzt in meinem persönlichen Fall, müsste der Einbrecher zuerst einmal den Hund überwinden (was sicher nicht einfach ist). Tut er das, ist der Angriffsfall automatisch gegeben.

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SRV (14.567 Kommentare)
am 11.12.2017 10:47

Unabhängig von der gerichtlichen Verantwortung wünsche ich Ihnen das lebenslange Bewusstsein, einen Menschen getötet zu haben, um ihre materiellen Besitztümer zu verteidigen, die vermutlich sogar von einer Versicherung ersetzt werden würden...

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SRV (14.567 Kommentare)
am 11.12.2017 10:52

Aber ist schon recht Herr Jannee...

http://www.aachener-zeitung.de/news/aus-aller-welt/mit-14-alt-genug-zum-sterben-1.323068

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Klettermaxe (10.765 Kommentare)
am 11.12.2017 10:30

§ 3. (1) Nicht rechtswidrig handelt, wer sich nur der Verteidigung bedient, die notwendig ist, um einen gegenwärtigen oder unmittelbar drohenden rechtswidrigen Angriff auf Leben, Gesundheit, körperliche Unversehrtheit, Freiheit oder Vermögen von sich oder einem anderen abzuwehren. Die Handlung ist jedoch nicht gerechtfertigt, wenn es offensichtlich ist, dass dem Angegriffenen bloß ein geringer Nachteil droht und die Verteidigung, insbesondere wegen der Schwere der zur Abwehr nötigen Beeinträchtigung des Angreifers, unangemessen ist.

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Grufti2016 (433 Kommentare)
am 11.12.2017 10:09

Recht hat er

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StefanieSuper (5.275 Kommentare)
am 11.12.2017 00:18

Ein typischer Vertreter der FPÖ. Dieser Mann gehört wohl aus allen Ämtern entfernt. Kann man ihm nicht einen Flug nach Texas bezahlen. Da wäre er dann bei seinesgleichen. Dort wo die Kinder bewaffnet in die Schule kommen und ihre Mitschüler und Lehrer abknallen.

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Stonie (2.421 Kommentare)
am 11.12.2017 12:49

Das ist aber gar nicht so "super" liebe StefanieSuper, wie Du eine ganze Bevölkerungsgruppe pauschal abwertest und diffamierst. So was tut man doch nicht, predigen die linken Gutmenschen immer, oder? Aber wenn es gegen die FPÖ geht - da heiligt der Zweck offenbar die Mittel. Ist halt nur ein bisschen scheinheilig, gell.
Und noch eins: Waffennarren und andere Narren gibt es nicht nur bei der FPÖ. Was in diversen Wortmeldungen in diesem Forum ja auch tagtäglich hinreichend bewiesen wird.

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gerald160110 (5.622 Kommentare)
am 10.12.2017 08:58

Bei uns zu Hause ist die HK416 mit zwei Magazinen stets griffbereit und sowohl meine Frau als auch ich können damit zielsicher umgehen. Einmal mussten wir sich auch bereits verwenden, um unser Leben zu schützen. Hier in Österreich haben wir keine Waffe, weil es die Situation einfach nicht erforderlich macht und außerdem, wie soll eine sicher verwahrte Waffe auch in einer Notsituation auch helfen, wenn sie nicht geladen und griffbereit zur Verfügung steht?

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jamei (25.549 Kommentare)
am 10.12.2017 10:51

Das HK416 ist ein Sturmgewehr und In Österreich für Privatgebrauch verboten!

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LKR-1 (1 Kommentare)
am 10.12.2017 11:29

Er hat wahrscheinlich die Kleinkaliber Variante der HK416 gemeint, die ist bei uns legal.

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HelmutSchmidt (2 Kommentare)
am 10.12.2017 08:58

@nachrichten: wo wurde der Job ausgeschrieben? Warum wurde das nich erfragt?

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HelmutSchmidt (2 Kommentare)
am 10.12.2017 09:02

@ Nachrichten - Wie hoch ist der Job eigentlich dotiert?

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magni (1.361 Kommentare)
am 10.12.2017 06:50

Alternativ könnte man ein Kartoffelsackträgerin(-x) zu Chef machen oder einen Versorgungssicherheit suchenden, erfahrenen Stadtpolizisten aus dem Nahen Osten. Die sind dort nicht mehr so gefragt.

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Auskenner (5.366 Kommentare)
am 09.12.2017 23:10

Ich möchte bitte festhalten, dass nicht alle beim Bundesheer so sind und denke wie der Herr Gubesch! (Und der Herr Gruber, der für die FPÖ im oö. Landtag sitzt ... und der Herr Kunasek im Nationalrat ...)
Trotzdem, es gibt auch andere. Und es ist nicht fair, das Heer da reinzuziehen, weil es halt sein voriger Arbeitgeber ist.

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HQ9plus (1.823 Kommentare)
am 09.12.2017 18:49

Ein notorischer Zurückruderer als Chef, seine Mitarbeiterführung kann man sich lebhaft vorstellen.
------------------------------------------------------------------------
Beispiel Burgenland:
Obwohl das Burgenland zu den sichersten Bundesländern gehört,
wurde von der blauroten Regierung ein eigenes Sicherheitsreferat geschaffen,
unter der Leitung vom FPÖ LH Stv Johann Tschürtz wurden zwei Posten in diesem Referat ohne Ausschreibung an den Bruder von Norbert Hofer und einem persönlichen Freund von Tschürtz vergeben.

Üble Postenschacherei und Freunderlwirtschaft statt angekündigter Verwaltungsreform.

Zuvor hatte Schwarz-Blau unter Innenminister Strasser (ÖVP) massive Kürzungen vorgenommen hatte, indem Polizeikomissariate zusammengelegt wurden. Personalengpässe und Überlastung waren die Folge.

Die Sicherheitspolitik der FPÖ umfasst das Schüren der Ängste, Personalabbau bei der Polizei und Bürgerüberwachungsinstrumente installieren.

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weinberg93 (16.514 Kommentare)
am 09.12.2017 18:57

“Obwohl das Burgenland zu den sichersten Bundesländern gehört“
Warum wohl?

Weil die Kriminaltouristen dort fast nur auf der Durchreise sind, vor der Tat von Ost nach West, zurück umgekehrt!

Aber auch eine effizient Schleierfahndung – im Burgenland - reduziert die Verbrechensrate sowohl im Burgenland als auch in den Bundesländern westlich davon!

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HQ9plus (1.823 Kommentare)
am 09.12.2017 19:15

Schleierfahndungen reduzieren keine Kriminalität. Der "Durchzug" rechtfertigt lang nicht Folgendes:

Ausgelagert an ein externes Securityunternehmen patrouillierten ab Oktober 2016 in neun ausgewählten Geminden in 8 Stunden schichten Mitarbeiter durch den Ort. Es liegt keine Bilanz vor. Kosten: 500 000 Euro an Steuergeldern, es ist zu hinterfragen, wofür.

Gleichzeitig wurden im Schuljahr 16/17 massive Kürzungen für Kinder mit Behinderungen beschlossen, ab März 2017 die Mindestsicherung gekürzt.

Obdachlose gibt es offizielle keine, eine Einrichtung der Caritas musste geschlossen werden.

Um Obdachlose, die es auch im Burgenland gibt, kümmern sich private Organisationen.
https://kurier.at/chronik/burgenland/ein-zuhause-fuer-obdachlose-im-burgenland/40.313.938

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weinberg93 (16.514 Kommentare)
am 09.12.2017 19:28

Den ersten Satz kann ich nicht zustimmen!
Es gibt Statistiken über erfolgte Verbrechen und über aufgeklärte. Aber keine Statistiken über NICHT BEGANGENE oder VERHINDERTE, das ist eben kaum quantifizierbar. Darum sagen linke Realitätsverweigerer, das sind eh NULL.

Das weitere deiner Antwort hat übrigens nix mit dem Thema oder meinem Posting zu tun.

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Harbachoed-Karl (17.883 Kommentare)
am 09.12.2017 19:28

„Weil die Kriminaltouristen dort fast nur auf der Durchreise sind, “ ---
Solche „Argumente“ sind ein Irrsinn.
In den frühen Neunzigern grasten die Kriminaltouristen speziell die grenznahen Gebiete und die Orte an Autobahnzufahrten ab.

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weinberg93 (16.514 Kommentare)
am 09.12.2017 19:56

Wir sind nicht mehr in den Neunzigern! Da hat's gestimmt.
Das mit den Autobahnauffahrten stimmt, nur sind jene auch einige hundert km von der Ostgrenze unterwegs. Einmal auf der Autobahn, werden sie z. B. nach einem Haus- oder Wohnungseinbruch kaum mehr gefasst – dank Schengen!

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Harbachoed-Karl (17.883 Kommentare)
am 09.12.2017 21:50

und trotzdem habens im Burgenland die wenigsten Übergriffe?

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HQ9plus (1.823 Kommentare)
am 09.12.2017 19:03

Das ist reiner Schmutz und üble Verleumdung gleich mehrerer Personen.
Das "Fräulein" gibt es schon Jahrzehnte nicht mehr.
Alles Einzelfälle, wie hier, derselbe Geist:

Angesichts gewaltsam zu Tode gekommenen Menschen billige Witze machen, kann nicht als Satire bezeichnet werden. Satire überzeichnet und hält den Spiegel vor, darf unappetitlich sein, sogar geschmacklos, enthält aber immer eine menschlich verträgliche Botschaft und niemals eine unmenschliche.

https://rechtsdrall.com/2015/12/31/norbert-geroldinger-gutmenschlicher-regiefehler-oder-die-widerwaertigkeit-in-person/

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Klettermaxe (10.765 Kommentare)
am 09.12.2017 17:26

Komisch, ich habe eine sauteure und ziemlich gefinkelte Alarmanlage, damit meine teuren Sportwaffen nicht gestohlen werden. zwinkern

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fotoeder (341 Kommentare)
am 09.12.2017 17:01

Ich sag nur dazu:
Hirn ist besser als Hohlraumsausen.
Am besten der Herr Unteroffizier sucht sich eine Arbeit in der Privatwirtschaft. Da kann er sehen das 10.000 nicht so leicht verdient sind. Oder er überlegt sich einmal wieviel Kartoffeln er ausgraben muss um das zu bekommen.

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Weltliner (498 Kommentare)
am 09.12.2017 17:36

da suchst du vergeblich.
Das Grundübel müsste bei den Wurzeln ge- packt werden. Es kann ja nicht sein, dass alte Frauen sich nicht mehr alleine abends aus dem Haus trauen.

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 09.12.2017 17:47

Und was haben damit Strafzettelverteiler und Hundstrümmelbeaufsichtiger zu tun? Die Verfolgung von Kriminalität in einem demokratischen Rechtsstaat liegt bei der Polizei und NUR bei der Polizei.

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MitDenk (29.558 Kommentare)
am 09.12.2017 18:43

Zuerst redet man alten Frauen ein, sie könnten sich nicht mehr aus dem Haus trauen. Denen zumindest, die sich so etwas einreden lassen. Und jetzt soll das Posten für die Blauen schaffen?
Ich bin der Meinung, dass man sich sehr wohl auch heute aus dem Haus trauen kann, wenn man nicht naiv glaubt, ganz egal wie man sich verhält, es passiert nichts. Provokation, sich selbst durch Alkohol schachmatt setzen oder zu große Vertrauensseeligkeit dort, wo Vorsicht geboten wäre, gibt es jetzt, so wie es das auch immer schon gab. Neu ist der große Aufschrei, der jetzt gesellschaftlich akzeptiert wird. Suchte man bei inländischen Tätern diesen zu schützen, anstatt das Opfer, ist es jetzt bei Ausländern umgekehrt und plötzlich selbstverständlich, dass diese hart bestraft werden müssen. Wieso war das nicht auch schon früher so, als die Täter Einheimische waren?

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weinberg93 (16.514 Kommentare)
am 09.12.2017 18:50

Und warum räts du den Frauen nicht zumindest Selbstverteidigungskurse (betrifft nur einen gewissen Kreis, abhängig von der Fitness) oder in gewissen Gegenden*) zumindest immer einen Pfefferspray mitzunehmen?

*)zu Linz fällt mir dazu Hinsenkamplatzunterführung u. ä. ein

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MitDenk (29.558 Kommentare)
am 09.12.2017 21:22

Es wird doch jede Frau wissen, ob und wie sie sich schützen will, denke ich. Da braucht es nicht gute Ratschläge von außen. Wem Pfefferspray zum sich sicher fühlen hilft, soll ihn dabei haben. Der wird doch hoffentlich nicht so gefährlich sein, dass damit grober Unfug gemacht wird. Man braucht nicht ständig Schießübungen....

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Strachelos (7.167 Kommentare)
am 09.12.2017 16:57

Wimmer und sonstige KRIMler wollen unsere liberale Demokratie langfristig abschaffen, das ist evident.

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 09.12.2017 15:42

"Der Job war öffentlich ausgeschrieben, ich hab mich ganz normal beworben."

Eh klar, aber er wurde genauso normal ausgewählt, wie damals der Rekordverlierer Haider, nachdem er die SPÖ in dne Abgrund gefahren hatte. Ein Inserat gab es damals in den OÖN mit der Stellenausschreibung der Linz AG, geworden ist es zufällig der Haider. War auch schweirig, dass jemand anderer die Kriterien erfüllt hat, gerade dass nicht dringestanden ist "Kurzstudium Datentechnik nicht unter 20 Semestern abgeschlossen".

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 09.12.2017 15:52

Immerhin hatte Haider als bereits früher bei der Linz AG Angestellter und Landesrat für Öffentlichen Verkehr Kenntnis von der Materie. Was befähigt einen waffenfanatischen Bundesheerler zur Leitung eines zivilen, unbewaffneten Ordnungsdienstes?

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weinberg93 (16.514 Kommentare)
am 09.12.2017 16:02

Zu E. Haider:
Man hat extra eien neuen, zusätzlichen Vorstands-Posten geschaffen, damit man ihn gleich nach dar desaströsen Wahlniederlage versorgen (entsorgen) konnte.

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europa04 (21.652 Kommentare)
am 09.12.2017 17:57

Und als ehemaliger Angestellter der Linz AG genau so ein Rückkehrrecht in seinen Job, wie es jeder andere Politiker jeder Partei auch hat, wenn es Vertraglich fixiert ist!!!!

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weinberg93 (16.514 Kommentare)
am 09.12.2017 18:26

@europa04
Einspruch!
Es müsste eine Obergrenze für Karenzierungen (z. B. 4 Jahre) bei Politiker geben. Nach 10 Jahren in den alten - nein bei Erich Haider sogar in einem bessern - Posten zurückzukehren ist nichts anderes als ein Versorgungsposten für gescheiterte Politiker
Führungskräfte kann man im gegebenen Fall aus dem eigenen Unternehmen oder durch geeigente Personen aus der Wirtschaft besetzen. Der abgehalfterte Politiker ist nach langer Zeit sowieso weg von der Materie.

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 10.12.2017 11:01

@europa04
Auch wenn es dir schwerfällt, das zu akzeptieren: Haider hat kein Rückkehrrecht in seine alte Position ausgenutzt, sondern sich extern für eine offiziell ausgeschriebene Stelle beworben. Eine offizielle Ausschreibung, die nicht lächerlicher sein konnte.

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innuoon (641 Kommentare)
am 09.12.2017 20:21

erzählens keine Gschichten. Haider war davor in der LINZ AG bzw. ESG und hatte ein Rückkehrrecht.

Ob man das Rückkehrrecht gut oder schlecht findet kann jeder sehen wie er will, das von Ihnen unterstellte Konstrukt hat es auf jeden Fall mal nicht gegeben.

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 10.12.2017 01:54

Rückkehrrecht auf einen völlig anderen Posten/Gehaltsebene. Zusätzlich wurde (aufgrund öffentlicher Kritik am offensichtlichen Postenschacher) betont, dass das ja "nur" ein Führungsposten sei, aber ohne jede Option auf die Nachfolge des damaligen GD Froschauer.

Hat nur zwei Jahre gedauert, dann war Haider genau dort. Heute hat er ein deutlich ruhigeres Leben und lacht jeden Politiker bis hoch zum LH finanziell aus.

Eines muss man dem Haider aber zugute halten: Im Gegensatz zu immer peinlicher werdenden Ackerl hält er sich aus der Tagespolitik zurück und patzt nicht aus seiner gesichterten Position jene an, welche etwas tun und verantworten müssen. Haider hat schon zu politischen Lebzeiten soviel Schaden für die SPÖ angerichtet, da muss er eben nicht noch eins draufsetzen im Gegensatz zum Rohrspatz Joschi.

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Puccini (9.519 Kommentare)
am 09.12.2017 15:41

Ich hatte immer schon große Hochachtung vor den Rotröcken, wie sie cool und lässig durch die Straßen schlenderten. Das Leberkäs-Semmel fressen war damals noch part of the game.
Sollten die Herrschaften bewaffnet werden, dann hoffe ich auf mehr Polizei, die uns im Ernstfall vor diesen Herren schützen.
Sonst habe ich auch Angst auf den Straßen.

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NichtBlind (1.886 Kommentare)
am 09.12.2017 16:34

Wenn man sich bei den Frauen so umhört haben die in der Nacht gewaltige Angst auf den Straßen, soviel Angst das sie sich alleine unterwegs nicht sicher fühlen, soviel Angst das Taxifahrer, Begleiter, Freunde oft warten müssen bis die Frauen die Eingangstür hinter sich geschlossen haben.
Diese Frauen haben aber nicht Angst weil Menschen mit Waffen umherlaufen, die haben Angst vor Menschen die Sie Überfallen oder Vergewaltigen.

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alf_38 (10.950 Kommentare)
am 09.12.2017 16:44

Das stimmt schon - aber - was ist deine Lösung? Soll sich jede Frau einen Puffn einstecken?
Willst du amerikanische Verhältnisse, wo sich Kinder beim Spielen in den Kopf schießen?
Nein danke.

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kritzelei (1.297 Kommentare)
am 10.12.2017 06:59

Ein pensionierter amerikanischer Bundesbeamte sagte zu mir, als das Gespräch auf den Schußwaffengebrauch und die persönlichen Konsequenzen kam : Better be guilty by 12 than carried by 6 ! =
Lieber von 12 (Geschworenen) für schuldig erklärt, als von 6 (Sargträgern) getragen ! Nur soviel an die Amerikakenner unter den Postern.

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alf_38 (10.950 Kommentare)
am 10.12.2017 08:13

Aha, und bei einem Schuldspruch, ab in die Todeszelle???

Wo ist da die win win Situation?

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HQ9plus (1.823 Kommentare)
am 09.12.2017 19:23

Angststörungen sind behandelbar. Vorgestern waren wir im Theater, keine der Damen hat Angst gehabt, durch die Stadt zu schlendern, obwohl alle schick gekleidet waren, und mit ihrem Schmuck behübscht.

Die Anfälligkeit, den Feindbildkonstrukten der FPÖ Glauben zu schenken, scheint sehr unterschiedlich ausgeprägt in der Bevölkerung.

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