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Oberösterreich

Starkregen führte zu Überflutungen

ST. FLORIAN. Im Innviertel, wo der starke Regen am Freitag zu Überflutungen geführt hat, sind zwei Polizisten zu Lebensrettern geworden.

Dieser Autofahrer dürfte die Wassermenge bei der Unterführung Aigerding unterschätzt haben. Bild: Freiwillige Feuerwehr St. Florian am Inn

Insgesamt zwölf Mal musste die Feuerwehr St. Florian am Inn (Bezirk Schärding) am Freitagvormittag wegen Überflutungen ausrücken. Zur Unterstützung wurden Kräfte der Feuerwehren Suben und Schärding nachalarmiert. 

Insgesamt standen 45 Mann mit acht Fahrzeugen im gesamten Ortsgebiet im Einsatz, um überflutete Keller auszupumpen, Autos, die in Unterführungen feststeckten, zu befreien und verschlammte Straßenzüge zu reinigen.

77-Jähriger aus schwimmenden Auto befreit

Für einen 77-jährigen Lenker hätte eine Fahrt durch eine Unterführung beinahe in er Tragödie geendet. Der Mann dürfte bei der Fahrt auf der Gopperdinger Straße L1146 den Wasserstand unterschätzt haben. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, befand sich das Fahrzeug schwimmend im überfluteten Bereich.

Der Lenker machte durch Zurufe und Winken auf sich aufmerksam. Zwei Beamten konnten den Mann, dem das Wasser bereits bis zur Brust stand, aus seinem Auto bergen und aus dem Gefahrenbereich bringen. Er wurde in einem nahegelgenen Gasthaus versorgt, bis die Rettung eintraf. 

70 Liter Regen pro Quadratmeter

"Der größte Teil der Einsätze konnte gegen Mittag abgearbeitet werden, jedoch dauern die Aufräumarbeiten sicher noch bis zu den Abendstunden an", so Kommandant Johannes Veroner. Er hob die Zusammenarbeit mit den Nachbarfeuerwehren und die Einsatzabwicklung in der Einsatzzentrale positiv hervor. 

Im Ortsgebiet St. Florian wurden laut den Einsatzkräften bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Auch in anderen Regionen Oberösterreichs regnete es heftig, weitere Feuerwehreinsätze gab es jedoch nicht. Am Samstag sind noch letzte Schauer an der Alpennordseite zu erwarten, bevor am Sonntag der Spätsommer zurückkehrt (Details dazu lesen Sie hier).  

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Artikel nachrichten.at 14. September 2018 - 16:34 Uhr
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