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Oberösterreich

Stadtwache: Linzer Ordnungshüter angelobt

Linzer Ordnungsdienst

Linzer Ordnungsdienst Bild: Stadt Linz

In sechs Tagen nimmt die in der Landeshaupstadt Linz politisch nicht unumstrittene „Stadtwache“, offiziell Ordnungsdienst genannt, ihre Tätigkeit auf. Zwölf Männer und sechs Frauen haben im August eine 17-tägige Ausbildung – beim Magistrat und bei der Linzer Polizei – absolviert und eine Prüfung abgelegt. Gestern fand im Rathaus die feierliche „Angelobung“ der künftigen Ordnungshüter der Stadt Linz durch Bürgermeister Franz Dobusch (SP) und Sicherheitsstadtrat Detlev Wimmer statt.

Die Mitglieder des Ordnungsdienstes – sie sind über eine GesmbH bei der Stadt angestellt – haben keine polizeilichen Befugnisse. Dementsprechend erhielten die Ordnungshüter bei der Polizei Schulungen u. a. über das jedermann zustehende Notwehrrecht und Nothilfe und das allgemeine Anhalterecht, das gilt, wenn ein Täter auf frischer Tat ertappt wird – solange die Polizei noch nicht eingetroffen ist. Auch Erste-Hilfe-Schulungen haben die Kandidaten absolviert.

Primär sollen die Ordnungshüter gegen illegale Müllentsorgung, Tierkot oder illegale Bettelei einschreiten. Auch städtische Verordnungen, wie das Campingverbot am Urfahraner Jahrmarktgelände sollen überwacht werden. Ausdrücklich Nein sagt Sicherheitsstadtrat Detlev Wimmer (FP) zu einer Zuständigkeit der Ordnungshüter für die Überwachung des Rauchverbots in Lokalen.

„In den ersten Wochen sollen die Ordnungshüter in der Innenstadt zum Einsatz kommen“, sagt Wimmer. In der ersten Zeit gehe es darum, Erfahrungswerte zu sammeln. Die Truppe mit 18 Beschäftigten sei „Ausbaustufe eins“, sagt der blaue Stadtrat. Er wünscht sich ab dem Jahr 2011 eine Aufstockung auf 30 Mitarbeiter. Die Kosten für die Stadtwache belaufen sich auf eine Million Euro pro Jahr.

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Artikel 28. August 2010 - 00:04 Uhr
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