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Oberösterreich

St. Georgen: Brand in Hotel - Zigarette als Ursache

Von nachrichten.at   22. Oktober 2018 13:05 Uhr

Brand Hotel St. Georgen
Im Frühstücksraum des Hotels brach ein Feuer aus.

ST. GEORGEN. In einem Hotel in St. Georgen im Attergau brach in der Nacht auf Montag ein Brand aus. Der Sachschaden dürfte mehrere Hunderttausend Euro betragen. Schuld war eine achtlos in einem Müllkübel entsorgte Zigarette.

Kurz nach ein Uhr Früh brach im Frühstücksraum des Hotels Retro ein Feuer aus. Ein Mitarbeiter des Hotels, der nebenan wohnt, hatte das Feuer bemerkt und sofort Alarm geschlagen. Das Hotel war mit 71 Gästen aus Korea voll belegt. 

"Mein Mann und zwei Mitarbeiter haben erst um ein Uhr zugesperrt. 15 Minuten später kam dann der Anruf, dass es brennt", sagt Pächterin Susanne Blümel im Gespräch mit den OÖNachrichten.

In der Panik hatten einige Gäste versucht, sich mit Leintüchern aus den oberen Stockwerken abzuseilen. Zum Glück konnten alle Gäste unverletzt evakuiert werden. Sie wurden anschließend vom Roten Kreuz und dem Kriseninterventionsteam versorgt und in einer Notschlafstelle, welche von der Marktgemeinde St. Georgen zu Verfügung gestellt wurde, untergebracht. Der Brand selbst war nach kurzer Zeit unter Kontrolle und konnte durch die eingesetzten Atemschutztrupps gelöscht werden.    "Das Restaurant, die Rezeption und die Küche sind komplett abgebrannt. Vermutlich muss das gesamte Erdgeschoss raus gerissen und neu gemacht werden", sagt Blümel. Das Pächter-Ehepaar hofft, noch heute mit der Renovierung beginnen zu können. "Wenn das Hotel lange ausfällt, kann es sein, dass auch Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Das wollen wir auf keinen Fall", sagt Susanne Blümel.

Zigarette als Brandursache

Ein Sachverständiger der Brandverhütungsstelle sowie ein Brandermittler der Polizei untersuchten am heutigen Montag die Brandstelle. Als Brandursache wurde eine achtlos in einem Müllkübel entsorgte Zigarette festgestellt.

ORF-Video:

Von wem die Zigarette entsorgt wurde ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Der Sachschaden beläuft sich auf eine Höhe von ca. 250 bis 300 Tausend Euro.

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