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Sparpaket: Drei Landesausstellungen fallen weg

30. Oktober 2017, 00:04 Uhr
Sparpaket: Drei Landesausstellungen fallen weg
Frankenburg: Keine Landesausstellung in der Würfelspiel-Gemeinde (OÖN)

LINZ. Keine Ausstellungen in Frankenburg, St. Florian und im Machland – die OÖN kennen den neuen Zeitplan.

Vor vier Jahren hatte die Landesregierung beschlossen: Zwischen 2018 und 2028 sollen insgesamt sieben Landesausstellungen stattfinden.

Seit dem vergangene Woche vorgelegten Sparpaket der Landesregierung steht fest: Es werden nur vier. Denn künftig werden Landesausstellungen nur alle drei Jahre stattfinden.

Aus dem Plan fallen die für 2024 in St. Florian und Steyregg geplante Ausstellung "Feuer und Flamme – die Kultur des Helfens", die 2026 in Frankenburg geplante Ausstellung "Recht, Gerechtigkeit, Widerstand" sowie die für 2028 in Baumgartenberg und Klam geplante Ausstellung "Das Machland".

Verschoben wird die in Eferding und Peuerbach für 2022 geplante Ausstellung "Vom Mikrokosmos zum Makrokosmos". Sie findet jetzt 2024 statt. Die Landesausstellung zu den Pfahlbauten am Attersee und Mondsee wird von 2020 auf 2027 verschoben. Wie geplant stattfinden wird die Landesausstellung "Die Rückkehr der Legion – Römisches Erbe in Oberösterreich" 2018 in Enns, Schlögen und Oberranna sowie die  Landesausstellung "Adel, Bürger, Arbeiter – der Weg zum modernen Oberösterreich" 2021 in Stey r. Noch offen ist das Thema der Landesausstellung 2030.

Am Attersee und Mondsee ist man nicht unfroh über den Zeitgewinn. "Wir hätten auch 2020 eine fundierte und von neuen Erkenntnissen geprägte Ausstellung zeigen können", sagen Cyril Dworsky und Jutta Leskovar, die mit der wissenschaftlichen Leitung der Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" betraut sind. Mit der Verschiebung um sieben Jahre werde das Bild, das man der Öffentlichkeit vermitteln könne, aber noch umfassender sein.

In Eferding, das 2022 seine Stadterhebung anno 1222 feiert, hätte man sich über einen Zusammenfall mit der Landesausstellung gefreut. Bürgermeister Severin Mair (VP) nimmt es aber gelassen. "Ein Vorteil ist nun, dass in Eferding 2022 und 2024 viel los ist." Enttäuscht ist Frankenburgs Bürgermeister Johann Baumann (SP). "Im Vertrauen auf die Zusage haben wir bereits umfangreiche Vorarbeiten geleistet", sagt er. (mst/gs/krai)

 

Landesausstellungen

2018 „Die Rückkehr der Legion“ in Enns, Schlögen, Oberranna (wie geplant)
2021 „Adel, Bürger, Arbeiter“ – in Steyr (wie geplant)
2024 „Vom Mikrokosmos zum Makrokosmos“ in Eferding und Peuerbach (verschoben von 2022)
2027 „Versunken, aufgetaucht – die Pfahlbauten im Salzkammergut“ in Attersee, Mondsee (verschoben von 2020)

Finden nicht statt:
„Feuer und Flamme – Kultur des Helfens“ in St. Florian und Steyregg (geplant 2024)
„Recht, Gerechtigkeit, Widerstand“ in Frankenburg (geplant 2026)
„Das Machland“ in Baumgartenberg, Klam (geplant 2028)

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30  Kommentare
30  Kommentare
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betgziege (827 Kommentare)
am 30.10.2017 21:16

Könnte man nicht auch einmal bei der Verwaltung sparen ,brauchen wir wirklich in jeden Bezirk eine BH. mit Bezirkshauptman und ganzen Hofstadt ,brauchen wir wirklich 35 Strassenmeistereien ? mit Strassenmeiszer und Wegemeister bis zum Zahlmeister ,da gibt es einen wirklichen Hofrat einen Amtsrat und auch ein Regierungrat sind mir schon untergekomen ,und wen man braucht. ist keiner zuständig also einsparen...

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 30.10.2017 23:10

Welche Hofräte/Amtsräte/Regierungsräte gibt es bei einer Straßenmeisterei?

Bitte erläutere deine kuriose Behauptung anhand von wenigstens 1 konkreten Beispiel, such dir eine der Straßenmeistereien aus.

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strasi (4.410 Kommentare)
am 30.10.2017 19:03

Da wäre beim Pühringer Pepi nicht passiert.
Wenn das Land schon bei Kultur, Brauchtum, Geschichte etc.
zu sparen beginnt, dann hätte man zuerst Sparpotenzial
innerhalb aller Landesausstellungen abprüfen müssen.
Außerdem hätte sich über Sponsoring einiges erreichen
lassen.
Einfach absagen ist auch gegenüber den betroffenen Gemeinden
unfair.

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snoozeberry (5.016 Kommentare)
am 30.10.2017 22:09

Ich finde Absagen dem Steuerzahler und der nächsten Generation, die die Schulden erbt, gegenüber ausgesprochen fair.

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linzerleser (3.657 Kommentare)
am 30.10.2017 17:58

Wieso nur 3?
Da wäre viel mehr Sparpotential drinnen oder?

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gscheidle (4.114 Kommentare)
am 30.10.2017 17:53

Spare in der Zeit dann hast du in der Not oder spare in der Not da hast du Zeit dazu!
Wäre in der Vergangenheit mehr gespart worden könnten wir uns jetzt das Sparen
sparen !

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 30.10.2017 15:25

Oberösterreich ist meines Wissens das einzige Bundesland, welches noch in der althergebrachten Weise an den groß aufgezogenen Landesausstellungen festhält. Doch die Zeiten haben sich geändert und die Besucherströme versiegen langsam bzw fällt das Schönrechnen der Besucherzahlen von Mal zu Mal schwerer.

Von daher ist es vernünftig, auch hier neu zu denken und die Frequenz zu hinterfragen.

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 30.10.2017 14:08

Hoffentlich betreffen die Einsparungen auch den Ball der Oberösterreicher, zu dessen aufwendiger Mitorganisation die jeweiligen LA-Veranstalter des Jahres stets gezwungen werden. Hoch subventioniert vom Land Oberösterreich. Wobei sich die Besucher zum allergrößten Teil aus den Organisatoren und busweise mitgekarrten Ortsbewohnern zusammensetzen.

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sauwaldler (1.080 Kommentare)
am 30.10.2017 13:34

Liebe Frankenburger und Steyregger, falsch gewählt??

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spitalsarzt (555 Kommentare)
am 30.10.2017 13:12

Wenn man sich so manche Überreste (Nachnutzung!) Von Ausstellungen heute ansieht - "Kometor" in Peuerbach - als Beispiel - inkl. Bericht des LRH, dann bleibt einem die Sinnhaftigkeit solcher Fördergelder ein Rätsel.
Skeptiker werden von Vertretern der hochsubventionierten Landeskultur gerne als Banausen verunglimpft.

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( Kommentare)
am 30.10.2017 12:51

Zugesagte Landesausstellungen so mir nichts dir nichts abzusagen odgl. ist eine absolute politsche Unart. Die Politik macht es sich hierbei viel zu einfach, vor der Wahl ist anscheinend nicht immer nach der Wahl.

Wir reden hierbei nicht um Klöster und Kirchen alleine die profitieren, sondern am Beispiel Baumgartenberg würde eine ganze Region "Machland" Vorteile daraus haben.

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StefanieSuper (5.277 Kommentare)
am 30.10.2017 12:13

Landesausstellungen haben vielen Orten geholfen Aufmerksamkeit zu erregen, Touristen und andere Besucher anzulocken und so etwas für die Wirtschaft dieser Orte zu tun. Meist waren es doch - Ausnahme Bad Ischl - Orte, die nicht ein touristisches Zentrum sind. Übrig blieben bestens sanierte Parkanlagen oder öffentliche Gebäude. Diese Renovierungen hätten sich die Gemeinden so einfach nicht leisten können. Es war eine indirekte Subvention an Klöster, Kommunen mit besonderen Beziehungen zum Landeshauptmann etc. Wenn das nun wegfällt, müssen sich die Gemeinden einfach etwas anderes einfallen lassen.

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reibungslos (14.801 Kommentare)
am 30.10.2017 12:16

Dörfer und Klöster sterben aus, werden aufgegeben, verfallen. Basta.

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Gugelbua (32.255 Kommentare)
am 30.10.2017 11:22

mir gehen sie nicht ab grinsen
andere Prioritäten wären wichtiger unter anderen eine Reform der Sozialleistungen

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zeissi65 (464 Kommentare)
am 30.10.2017 11:14

Nach der Wahl wird alles BESSER,Erhöhungen ausgeschlossen.Danke:

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alteraloisl (2.662 Kommentare)
am 30.10.2017 09:40

Was werden denn jetzt die Beamten machen; die sich schon für die nächsten 5 Jahre gemütlich eingerichtet haben?

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bbgrunt (758 Kommentare)
am 30.10.2017 09:14

Landesausstellungen sind zu einem Großteil Kultur- und Infrastrukturförderung (Renovierung öffentlicher Bauten) und Wirtschaftsförderung (vor allem im Baugewerbe und Tourismus) in den Regionen. Kann man machen, muss man aber nicht machen.

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 30.10.2017 10:19

Wenn es die "Renovierung öffentlicher Bauten" gewesen wäre! War es aber nicht. Es wurden jede Menge Bauten in Privatbesitz auf Steuerzahlerkosten saniert. Bzw. auch noch von Land gepachtet oder gekauft. Und das war immer mehr als fragwürdig.

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metschertom (8.149 Kommentare)
am 30.10.2017 08:55

Für mich eine logische und nachvollziehbare Notwendigkeit. In Zeiten eines riesen Budgetdefizit müssen eben Entscheidungen getroffen werden die nicht allen passt. Und Überlebens wichtig ist solch eine Ausstellung sicherlich nicht!

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oberoesi (1.100 Kommentare)
am 30.10.2017 08:27

Ausgerechnet die Landesausstellung zu den Themen "Recht, Gerechtigkeit, Widerstand" wurde gecancelt ... Interessant.

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metschertom (8.149 Kommentare)
am 30.10.2017 08:56

Hast du sonst noch irgendwelche Verschwörungstheorien auf Lager?

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oberoesi (1.100 Kommentare)
am 30.10.2017 11:59

Brauch i ned ... zwinkern

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renele (3.081 Kommentare)
am 30.10.2017 08:22

Sinnlose Ausstellungen die wenige Besucher haben. Und von diesen Besuchern sind wieder etliche geladene Gäste.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 30.10.2017 09:42

Dem entnehme ich dass sie noch nie bei einer waren.

„Die Frage ist nicht, ob wir uns die Kultur leisten können,
sondern ob wir uns die Unkultur leisten wollen.“
Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann a.D.

Wehret den Anfängen!

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mitreden (28.669 Kommentare)
am 30.10.2017 09:49

so sprechen Kulturbanausen....

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wurzelandstone (137 Kommentare)
am 30.10.2017 08:19

Frei nach Herr der Ringe - SO IT BEGINS!

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hepusepp (6.259 Kommentare)
am 30.10.2017 07:12

Jede Landesausstellung ist ein Fass ohne Boden! sie wird nur von relativ wenig Menschen Besucht, dadurch ist jede dieser Ausstellungen eine reiner Defizitbringer. Also eine gute Entscheidung.

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( Kommentare)
am 30.10.2017 05:55

Das einzigste was sicher ist, wir müssen sparen während andere sich verspekulieren. Das fängst bei Veranstaltungen an und hört niemals auf

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gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 30.10.2017 05:00

Man sieht nur was einstimmige Landtagsbeschlüsse für die Zukunft wert sind......
Wer glaubt dass es wirklich so kommt wie jetzt geplant?

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 30.10.2017 08:10

@gegenstrom: Im Artikel steht, die Landesausstellungen wurden NICHT vom Landtag (Legislative) sondern von der Landesregierung (eigentlich Exkekutive!) beschlossen, also von den Landesräten!

Falls es wirklich so ist/wäre, wäre das bedenklich, schliesslich ist der Landtag dazu da, zu beschliessen, wo das Geld hinfliesst oder auch nicht.

Interessant ist, wer sich über die Absage der Ausstellungen mehr ärgert: Die Bürger, die nun keine oder erst später die Ausstellungen sehen oder jene Burg/Schloss/Klostereigentümer, die bisher immer unter dem Titel "Landesausstellung" sehr hohe Förderungen zur Sanierung ihrer Objekte vom Steuerzahler luktrieren konnten. Unter Pühringer gab es ja immense Kultur-Förderungen mit fragwürdigen Konzepten bzw. Nutzen. Siehe Kritik des Landesrechnunghofes.

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