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Oberösterreich

Serientäter erschoss 1976 in Linz einen Polizisten

Von Von Gerhard Lukesch   23. April 2009 00:04 Uhr

Der letzte in Linz getötete Polizeibeamte war Rayonsinspektor Josef Plass (52), der am 6. Februar 1976 angeschossen worden war. Plass erlag einem Kopf- und Halstreffer einen Tag später im AKH.

Plass hatte gemeinsam mit einem Kollegen einen Geldtransport durch einen Geldboten beim Maxi-Markt überwacht, als plötzlich gegen 18.40 Uhr ein maskierter Mann auftauchte. Der Unbekannte feuerte sofort mit einem Kleinkaliberrevolver und verletzte Plass zunächst lebensgefährlich. Er konnte vom Notarztwagenteam noch ins AKH gebracht werden, doch dort war alle ärztliche Hilfe vergeblich.

Der Täter des Mordes war lange unbekannt. Bis zum 28. April 1978, also vor fast auf den Tag genau 31 Jahren: An diesem Tag nahm der 51-jährige Walter Walser in der Sparkassen-Filiale an der Stelzhamerstraße 19 Geiseln. Nach stundenlangen Verhandlungen verließ Walser mit zwei Geiseln die Bank und wurde von einem Polizisten angeschossen.

Noch am selben Abend gestand Walser, der bereits 1957 schon einmal einen Mord begangen hatte und bedingt aus der Haft entlassen worden war, die Schüsse auf Plass: Er hatte beim Bankraub dieselbe Pistole wie beim Mord an dem Polizisten verwendet.

Walter Walser blieb querschnittgelähmt und nahm sich im September 1978 selbst das Leben.

Gendarm Erwin Furtner (23) war der bisher letzte Beamte, der in Oberösterreich getötet wurde: Er wurde am 5. Februar 1992 in Rutzing von Georg Brunnbauer (38) erschossen. Auch zwei Gendarmen wurden dabei lebensgefährlich verletzt.

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