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Oberösterreich

Samariterbund und Rotes Kreuz verbessern Zusammenarbeit

Von nachrichten.at   25. April 2018 18:25 Uhr

Das Rote Kreuz (Markus Brunner, 2.v.l) und der Samariterbund (Anton Mayr, rechts) wollen künftig noch besser kooperieren.

FELDKIRCHEN. Der Samariterbund legt landesweit seine Leitstellen zusammen. Dadurch verbessert sich nicht nur die Versorgung der Patienten, sondern auch die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz.

Wer die Notrufnummer 144 wählt, landet automatisch in der Landesleitzentrale des Roten Kreuzes (RK) in Linz. Von dort wird der potenzielle Einsatz an die nächstgelegene RK-Dienststelle weitergegeben, um so schnellstmögliche Hilfe zu garantieren. Der Samariterbund setzt mit einer landesweiten Leitstellen-Zusammenlegung nun auf das gleiche Modell.

Koordination aller Fahrten

Ein Beispiel für die Umstellung ist die Leitstelle der ASB-Gruppe in Feldkirchen an der Donau, eine von insgesamt vier in Oberösterreich. Dort wurden bis vor kurzem selbst noch Notrufe unter der Rufnummer 144 disponiert – nun ist man mit der Notfall- und Krankentransport-Nummer 0732/2124 an die ASB-Leitzentrale in Linz angeschlossen. „In dieser Leitstelle werden alle Fahrten koordiniert“, betont Anton Mayr, geschäftsführender Obmann in Feldkirchen. In einer Leitstelle gebe es einen besseren Überblick und es könne rasch und zielorientiert gehandelt werden. „Es ändert sich nur die Telefonnummer, der Umfang aller bisher gewohnten Dienstleistungen bleibt weiter 365 Tage rund um die Uhr aufrecht“, so Mayr weiter. Auch die Gruppe Alkoven ist bestrebt, sich der Zusammenlegung anzuschließen.

Bestmögliche Versorgung

Ein Notruf aus einem Gebiet das Arbeiter-Samariterbundes (ASB) wird sofort an die ASB-Leitzentrale weitergeleitet. Die Pressesprecherin des Roten Kreuzes im Bezirk Urfahr, Silke Pachinger, stellt aber klar: „Sollte bei einem Notruf, etwa bei einem Unfall, eine Rot-Kreuz-Rettungsmannschaft gerade zufällig in der Nähe sein, dann wird diese alarmiert, denn die schnellste Hilfe ist oberste Priorität“. Beide Organisationen setzen im Ernstfall alles daran, die beste Versorgung für die Bevölkerung sicherzustellen.

Das bestätigt auch Markus Brunner, designierter Leiter des Rettungsdienstes beim Roten Kreuz in Oberösterreich: "Wir wollen in Zukunft noch besser und intensiver mit dem Samariterbund zusammenarbeiten". Landet ein 144-Notruf aus einem ASB-Einsatzgebiet in der RK-Leitzentrale, so wird er dort künftig sofort an die Landesleitstelle des Samariterbundes weitergeleitet.

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