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Richard Küng: Nachwuchs-Physiker mit klaren Zielen

Von Karin Wansch, 13. August 2013, 00:04 Uhr
Nachwuchs-Physiker mit klaren Zielen
Richard Küng, Physiker und Doktorand an der Universität Freiburg Bild: privat

HAGENBERG. Richard Küng (25) aus Hagenberg macht Quantenphysik alltagstauglich.

Drei wichtige Erkenntnisse prägen den Werdegang von Richard Küng. Erstens: Ohne Fleiß kein Preis, im wahrsten Sinn des Wortes. Als jahrgangsbester Student der theoretischen Physik hat er heuer die höchste Auszeichnung der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich entgegengenommen: den Willi Studer Preis. Mit dem Preisgeld werden fünf Jahre beinhartes Studium der Mathematik, Physik und Chemie und ein Semester in Cambridge belohnt. „Die schweren Prüfungen haben mich von Anfang an gefordert. Da entwickelt man sehr viel Disziplin“, blickt Küng zurück.

Zweitens: Nichts wie raus in die Welt. Dass österreichische Unis für eine naturwissenschaftliche Ausbildung zu wenige Perspektiven bieten, stand für ihn schon nach der Matura am Gymnasium in Freistadt fest. Inzwischen ist er nach Freiburg weitergezogen. In einer Forschungsgruppe an der deutschen Universität untersucht er „Quantum Correlations in Physics, Math, and Computer Science“. Diese neue Disziplin zwischen Physik und Informatik verbindet die Quantenphysik mit ganz konkreten Problemen der digitalen Welt, wie die wachsenden Datenberge. Die „verrückte Welt der Quanten“ und ihre physikalische Theorie gilt es dabei, mathematisch zu untermauern und diese Informationen für den Alltag anzuwenden. Zum Beispiel: „Kameras werden immer besser, Nachrichten immer größer: Es gibt großen Bedarf an neuen Techniken, um effizienter zu arbeiten und dadurch beispielsweise bessere Kameras zu bauen.“

Für seine berufliche Zukunft gilt weiterhin – drittens: neugierig bleiben, auch wenn der Weg in die Wissenschaft mühsam ist. „Es ist kaum Geld für die Forschung da, Dauerstellen gibt es wenig. Da mache ich mir keine Illusionen.“ Zwei Jahre noch studiert er in Deutschland, dann lockt ein Angebot nach Australien, vielleicht geht es auch in die USA. Nach Österreich wird er jedenfalls nur zum Kurzbesuch heimkehren. „Das Ausland hat einfach mehr zu bieten. Und mich hat ohnehin das Reisefieber gepackt.“

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