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Pflegeheim Schloss Haus: Wirbel um Asylwerber

Von nachrichten.at (jup), 18. Oktober 2014, 12:51 Uhr
Schloss Haus Bild: Vowe: Weihbold Volker (OON)

WARTBERG OB DER AIST. Dass Asylwerber in einem Wohnhaus neben der Betreuungseinrichtung Schloss Haus im Mühlviertel untergebracht sind, während Patienten in Containern außerhalb betreut werden, kritisiert die FPÖ.

Wie berichtet, sind wegen Umbau- und Sanierungsarbeiten bereits vor sieben Jahren Container als Ausweichquartiere errichtet worden. Derzeit sind dort rund 25 Patienten untergebracht, weitere sechs, die beatmet werden, in Einzelzimmern. Nach einer Diskussion über Temperaturprobleme im Sommer ist das Landespflegeheim nun wieder in die Kritik geraten, weil seit kurzem Asylwerber in dem angrenzenden Personalwohnhaus betreut werden.

"FPÖ hat Leseschwächen"

Die FPÖ kritisierte, dass diese Plätze für Flüchtlinge und nicht für die Langzeitpatienten genutzt werden. Tatsächlich sei es laut Soziallandesrätin Gertraud Jahn gar nicht möglich, die Schwerkranken in diesem Räumlichkeiten zu betreuen, da das Gebäude weder pflegegerecht noch barrierefrei ist. Dass die Asylwerber wie von der FPÖ behauptet in das Schloss umgesiedelt worden seien, sei schlicht und einfach eine Lüge, so Jahn und unterstellt der FPÖ "Leseschwächen".

Verlegung bis 2015

Auch den Vorwurf, dass es keinerlei Bemühungen gäbe, die Situation der Langzeitpatienten zu verbessern, will sie nicht gelten lassen. Das Provisorium soll im Sommer 2015 enden, dann werden Pflegebedrüftigen in die Reha-Klinik Enns verlegt. Diese Information hat auch die FPÖ erhalten, so Jahn. "Dass es bei den FPÖ-Funktionären offensichtlich Leseschwächen bei der Beantwortung gegeben hat, zeigt, wie wichtig eine gute schulische Ausbildung ist", heißt es in einer Aussendung der SPÖ.

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