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Oberösterreich

Petra Lindinger: Mit 1200 Ministranten nach Rom

Petra Lindinger (46) organisiert und koordiniert die Ministranten-Wallfahrt.

Petra Lindinger, arbeitet bei der katholischen Jungschar und der katholischen Jugend der Diözese Linz Bild: privat

Mit ungefähr 65.000 Kindern wird Petra Lindinger nächsten Dienstag am Petersplatz vor dem Papst stehen. Zirka 1200 Kinder sind davon aus Oberösterreich. Sie sind jene Ministranten, deren Reise nach Rom Lindinger organisiert und koordiniert.

Sie ist verantwortlich für die österreichischen Teilnehmer an der diesjährigen, internationalen Ministranten-Wallfahrt nach Rom, die heute startet. Für alle vier bis acht Kinder steht ein Leiter zur Verfügung, der sich um sie kümmern wird.

Ihre Freude auf die Wallfahrt nach Rom ist groß. „Meine persönlichen Höhepunkte der Reise sind vor allem die Papstaudienz und das Österreicherfest. An beiden Tagen spielt auch eine Band aus Wien, das wird bestimmt sehr schön.“

Petra Lindinger ist 46 Jahre alt und wohnt mit ihrem Freund in Schleißheim bei Wels. Seit 20 Jahren arbeitet sie in der Diözese Linz bei der katholischen Jungschar und der katholischen Jugend, ist ehrenamtlich in der Pfarre Schleißheim engagiert und leitet eine Ministrantengruppe.

Religion spielte schon immer eine wichtige Rolle in ihrem Leben, der sonntägliche Gang in die Kirche gehört seit ihrer Kindheit dazu. „Während meiner Jugendzeit stellte ich mir öfter die Frage, ob der Weg, den ich gehe, eigentlich der richtige ist.“ Die 46-Jährige stammt aus Sattledt, sechs Jahre lang lebte sie in Linz. „Bald fiel mir aber auf, dass mir das Zusammensein mit den Leuten aus meiner Heimatpfarre abgeht. Mein Freund und ich zogen weiter nach Schleißheim, dort bin ich Sattledt und auch Linz nahe.“

Aufgrund ihrer großen Leidenschaft zu künstlerischen Tätigkeiten absolvierte sie eine Ausbildung zur Kreativtrainerin. „Wenn nach der Wallfahrt wieder mehr Energie da ist, werde ich auf alle Fälle wieder mehr mit meiner Ministrantengruppe basteln.“ Für die 46-Jährige gibt es immer sehr viel zu tun, deswegen ist ihr Lebensmotto auch „Carpe Noctem“ – Nutze die Nacht. Denn die braucht Lindinger oft für ihre Arbeit, wenn der Tag wieder einmal zu schnell vorbeigeht.

 

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Artikel Elena Harrer 28. Juli 2018 - 00:04 Uhr
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