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Parkbad: Afghane wegen sexueller Belästigung angeklagt

Von nachrichten.at (staro)   30.März 2016

Übergriff auf Buben: Hat Bademeister weggeschaut?
Badespaß im Linzer Parkbad: Für eine Mutter und ihre drei Kinder fand er am 10. Jänner ein abruptes Ende.

Die Anklagebehörde wirft dem Beschuldigten die Vergehen der sexuellen Belästigung und der sittlichen Gefährdung von Personen unter 16 Jahren vor. Beide Delikte fallen in die Zuständigkeit des Linzer Bezirksgerichts. Ein Prozesstermin sei aber noch nicht festgelegt worden, sagt der Linzer Staatsanwalt Philip Christl auf Anfrage von nachrichten.at.

Die Anklage wirft dem Mann im Wesentlichen vor, vor den Augen einer Familie mit Kindern im Bereich des Beckenrandes onaniert zu haben. Die Mutter meldete damals den Vorfall beim Bademeister - nachrichten.at berichtete. Der meinte, man könne nichts machen, wenn man den Täter nicht "in flagranti" erwische. Doch die Frau erkannte den Afghanen bei einem weiteren Badebesuch wieder. Daraufhin holten die Mitarbeiter die Polizei und der Mann wurde kurz festgenommen. Er stritt die Vorwürfe allerdings ab.

Der Vorfall löste einen massiven medialen Wirbel aus. Die Linz AG als Betreiber des Parkbades versprach, künftig enger mit der Polizei zusammenzuarbeiten und das Personal entsprechend zu schulen.  Dem Afghanen droht eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. 

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07. Dezember 2019