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Oberösterreich

Mit 40 Kilo weniger zum Covermodel

Hannes Tanzer änderte seinen Lebensstil und speckte von 115 auf 75 Kilo ab

Hannes Tanzer Bild: Patrick Stibor

Großgewachsen und mit einem kleinen Schwimmreifen um den Bauch, wirkte der Diplomkrankenpfleger Hannes Tanzer gar nicht wirklich dick, aber etwas untersetzt. Trotzdem kam der Tag, an dem der 33-jährige Steyrer den Fettansatz so sehr hasste, dass er gegen den inneren Schweinehund vorging. „Mir war klar, dass sich etwas ändern muss“, sagt der einst Mollige, der es als Mustermann auf die Titelseite der deutschsprachigen Ausgabe des US-Gesundheitsmagazins „Men’s Health“ brachte.

Tanzers Schwur eines neuen Lebensstils war kein Lippenbekenntnis. Er hörte schlagartig auf, Fertigpizzas und Packerlpasta aufzuwärmen, sondern stellte sich an den Herd, um richtiges Essen selber zu kochen – was den strikten Verzicht auf Kohlenhydrate und Zucker bedeutete. Kein Brot zum Frühstück, löffelte Tanzer Joghurt mit Beeren, trank nur noch Mineralwasser und ließ bei seiner Kost auch alle Nudeln und Kartoffeln weg. Fixe Zutat bei seinem Rezept fürs Abnehmen war Sport. Tanzer geht täglich laufen, selbst wenn er vor dem Herd den Kochlöffel schwingt, wippt er auf einem Balance-Board. In einem halben Jahr verlor Tanzer auf der Waage 40 von 115 Kilogramm, wenn er in den Spiegel schaut, steht ihm jetzt bei 75 Kilogramm eine Athletenfigur gegenüber. Das war der Redaktion von „Men’s Health“ eine Titelgeschichte über die Transformation des übergewichtigen Oberösterreichers zum Fotomodell wert. Denn Tanzer stand mit seiner neuen Figur schon bei Starfotograf Manfred Baumann und für ein Prospekt von Intersport vor der Kamera.

„Ich fühle mich viel besser als früher“, sagt Tanzer und ermutigt andere mit zu vielen Pfunden auf den Rippen, seinem Beispiel zu folgen. Seinen Weg zum Idealgewicht haben 27.400 Follower im Internet begleitet. Der Krankenpfleger, der eine Zusatzausbildung zum Fitnesstrainer absolviert hat, ist kein Griesgram geworden. Tanzer geht noch immer gerne am Wochenende aus, nur Bier trinken wird man ihn in einem Lokal nie sehen: „Spaß gibt es auch ohne“, sagt er.

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Artikel Hannes Fehringer 05. November 2018 - 00:04 Uhr
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