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Oberösterreich

Missionar einer guten Sache

Albert Ettmayer ist Regionsleiter der Lions Oberösterreich

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Als ehemaliger Chef der Werbeagentur Como ist er es gewöhnt, Botschaften überzeugend zu verbreiten. Wenn es um „seine“ Lions geht, wird er zum überzeugten Missionar einer guten Sache: Albert Ettmayer ist als Regionsleiter der oberste Repräsentant des Serviceclubs, der in Oberösterreich jährlich soziale Projekte mit rund 1,5 Millionen Euro unterstützt.

60 Clubs mit insgesamt 2000 Mitgliedern widmen sich besonders einem internationalen Jugend-Austauschprogramm, mit dem Jugendlichen Aufenthalte in vielen Ländern der Welt für einen Monat bei Gastfamilien oder auch in Jugendcamps ermöglicht werden. Ein weltweiter Hilfsfonds der Lions-Clubs leistet auch Katastrophenhilfe und Entwicklungsarbeit im Ausmaß von annähernd 50 Millionen Dollar.

„Je besser die Stimmung im Club, desto wirksamer können wir anderen helfen“, ist ein Leitsatz für Ettmayer, der mit vielen Freiwilligen etwa Besuche von behinderten Kindern bei „Blaulicht-Organisationen“ organisiert und betreut.

Zusammenhalt und Engagement in der Gesellschaft statt Ausklinken und Rückzug sind sein Rezept: So engagiert er sich etwa für Workshops, in denen Lehrern neue, moderne Techniken für den Umgang mit verhaltensoriginellen Schülern vermittelt werden. „Wir haben noch immer eine männlich dominierte Welt, nicht nur in der Wirtschaft, sondern leider auch bei den Lions“, sagt Ettmayer.

Wenn er nicht gerade für Agentur oder Club aktiv ist, dann investiert der 62-jährige Rohrbacher seine Energie noch in eine Hilfsaktion für die Pfarrkirche seiner Heimatgemeinde: Vier Millionen Euro versucht er für die Sanierung des Gotteshauses „aufzustellen“. Ettmayer hat drei Töchter und einen Sohn und reist mit seiner Frau Lydia gern abseits touristischer Hotspots, zum Beispiel mit einem Opel Manta und Schlafsack durch die Nationalparks der USA.

Ein Buch pro Woche braucht er dann noch für „Abenteuer im Kopf“, damit er den Enkelinnen Valerie und Felicia bei Bedarf spannende Geschichten erzählen kann.

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Artikel Peter Affenzeller 10. Oktober 2018 - 00:04 Uhr
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