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Oberösterreich

Linz: 69-Jähriger nach Badeunfall gestorben

Von nachrichten.at/luk   25. Juli 2013 12:51 Uhr

rettung pleschingersee

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Bild 1/11 Bildergalerie: Pleschingersee: Badeunfall

LINZ. Im Krankenhaus gestorben ist ein jener 69-Jährige, der am Mittwochabend nach einem Badeunfall im Pleschingersee vorerst reanimiert werden konnte.

Der Pensionist aus Engerwitzdorf starb noch am selben Tag im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Linz. 

"Wir waren etwa fünf Minuten nach der Alarmierung am Notfallort", sagte Einsatzleiter Klaus Thallinger von der Linzer Berufsfeuerwehr OÖNachrichten online. "Nach bereits 20 Minuten hatten vier unserer Einsatztaucher den bereits leblosen Körper des Mannes im Wasser entdeckt".

In künstlichen Tiefschlaf versetzt

Die Helfer, die von der Freiwilligen Feuerwehr Steyregg und der Wasserrettung Plesching unterstützt wurden,  brachten den Mann ans Ufer. Dort wurde sofort mit der Reanimation des Badeopfers begonnen. Das Notarztteam des Roten Kreuzes entschloss sich schließlich nach rund 20 Minuten Wiederbelebung, den Mann unter weiterer Reanimation ins Spital zu bringen. Dort schlug das Herz des Mannes wieder selbstständig, er wurde in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Die anwesende Ehefrau wurde währenddessen vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut.

Vier Badetote in einer Woche

Der 69-Jährige ist das vierte Opfer einer Reihe von Badeunfällen innerhalb weniger Tage: Vergangenen Freitag ertrank eine 71-Jährige im Rutzingersee in Hörsching (Bezirk Linz-Land). Ein 77-jähriger Salzburger erlitt am Sonntag beim Schwimmen im Mondsee einen Herzinfarkt und konnte nur mehr tot geborgen werden. Am Montag starb eine 56-jährige in Linz nach einem Sprung in den Traunfluss.

 

Unfallursachen und die wichtigsten Baderegeln:

Selbstüberschätzung ist die häufigste Ursache von Badeunfällen. „Die meisten wagen sich zu weit raus und bedenken nicht, dass sie die selbe Strecke wieder zurück legen müssen“, sagt Oberösterreichs Wasserrettungs-Chef Josef Leichtfried.

Zu wenig Abkühlung: Zunächst die pralle Sonne, dann ein Sprung in den kühlen See ist für den Kreislauf gefährlich. „Sich vorher abkühlen lautet eine der wichtigen Baderegeln, ansonsten droht ein Kälteschock. Das gilt auch für junge Menschen“, sagt Leichtfried.

Überanstrengung: Zu lange Sonnenbäder sollten ebenso gemieden werden wie ein voller Magen beim Baden.

Was tun im Notfall: Den Notruf verständigen, das Umfeld alarmieren. Befindet man sich an einem See, rät der Experte ab, rauszuschwimmen. „Ein Ertrinkender entwickelt irrsinnige Kräfte. Wichtig ist, einen Gegenstand mitzunehmen, den ich zwischen mich und dem Bergenden bringen kann, eine Luftmatratze oder ein Holzstück. Wichtig ist auch, den Ertrinkenden aufmerksam zu machen, dass ich komme“, so Leichtfried.
 

 

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