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Oberösterreich

Karl Geroldinger: Er leitet eines der weltbesten Orchester

Karl Geroldinger holte mit dem SBO Ried Gold beim World Music Contest.

Karl Geroldinger

Karl Geroldinger, Direktor des oö. Landesmusikschulwerks und Leiter des Sinfonischen Blasorchester Ried Bild: privat

Erfolg ist für Karl Geroldinger kein Fremdwort. Titel, Ehrungen, Pokale hat der Direktor des Landesmusikschulwerks mit seinen Musikern bereits etliche gesammelt. Aber jener, den der Innviertler jüngst beim World Music Contest, dem weltweit größten Orchesterwettbewerb, einheimste, hat einen besonderen Stellenwert: Der 57-Jährige holte mit dem Sinfonischen Blasorchester (SBO) Ried in der höchsten Spielklasse Gold. (mehr auf Seite 20). „Bei unserem ersten Antreten im Jahr 1993 war unser Auftritt noch eher bescheiden. Dieses Mal waren wir mit unserem einstündigen Programm bei den besten der Welt dabei“, sagt Geroldinger, der das Orchester vor 29 Jahren gründete.

Inzwischen umfasst das SBO 70 Mitglieder, von 15 bis 72 Jahre. Mit dabei sind auch Geroldingers Ehefrau, eine Musikschullehrerin, und die drei Kinder Kathi, Felix und Jonathan, selbst vielfach ausgezeichnete Musiker. „Für mich sind die Proben und Auftritte keine lästige Arbeit, weil ich immer die Familie um mich habe“, sagt der Hobby-Bergsteiger, der seine ersten Schritte als Musiker daheim auf dem elterlichen Bauernhof in Sigharting, Bezirk Schärding, tat. Der Vater, Geigenspieler und Tanzlmusiker, war bedacht auf die musikalische Erziehung von ihm und Bruder Eduard, Direktor der Landesmusikschule Ried. Später wechselte Karl Geroldinger aufs Konservatorium, machte die Ausbildung zum Musikpädagogen, studierte Mathematik und Gesang an der Pädagogischen Hochschule Linz und wurde Trompeten-Lehrer.

„Aber ich würde mich nicht vor Publikum spielen trauen, meine Fähigkeiten als Spieler haben etwas unter den vielen anderen Aufgaben gelitten.“ Umso wichtiger ist dem Kapellmeister des Musikvereins Enzenkirchen – seiner Heimatgemeinde – die Weitergabe der Liebe zur Musik. Nicht nur im Unterricht. „Ich lade die Jungen gerne zu uns in den Garten ein, dann wird gemeinsam musiziert“, sagt der Musiker, der sich selbst als bodenständig, motivierend und neugierig beschreibt. „Ja, und eine Portion Verrücktheit gehört auch dazu.“

 

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Artikel Valentina Dirmaier 29. Juli 2017 - 00:04 Uhr
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