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Oberösterreich

Irrtümlich zwei Mal Zivilschutz-Warnung aufgeheult

Von Thomas Fellhofer   01. Oktober 2016 14:30 Uhr

Sirene Probealarm
(Symbolfoto)

LINZ. In ganz Oberösterreich heulten die Sirenen gleich zwei Mal drei Minuten lang. Irrtümlich wurde das Programm Zivilschutz-Warnung zwei Mal abgefahren.

"Wir wissen zur Zeit noch nicht, was schief gegangen ist. Das erste Signal wurde von Wien aus gestartet", sagte ein Mitarbeiter der Landeswarnzentrale Oberösterreich. Diese ist beim Landesfeuerwehrverbnd in der Petzoldstraße angesiedelt und rund um die Uhr besetzt. 

Das Signal Alarm - eine Minute auf- und abschwellend - kam um 12.30 Uhr plangemäß. Auch die Entwarnung um 12.45 kam plangemäß.

"Momentan laufen bei uns die Telefone heiß", sagte ein Mitarbeiter der Landeswarnzentrale. 

Die Oö. Landeswarnzentrale, den meisten Feuerwehren unter dem Funkrufnamen „Florian LFK“ ein Begriff, ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche besetzt. Bei Großschadensereignissen werden die üblichen zwei Notrufdisponenten entsprechend aufgestockt, um die Entgegennahme der Notrufe und die Alarmierung der Feuerwehren Oberösterreichs durchzuführen.

99,54 Prozent der Sirenen funktionierten

Heuer wurden insgesamt 8.235 Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet, wobei 99,54 Prozent einwandfrei funktionierten. Die Detailergebnisse der einzelnen Bundesländer:

  • Oberösterreich (99,86%, zwei Ausfälle bei 1.438 Sirenen)
  • Niederösterreich (99,76%, sechs Ausfälle bei 2.450 Sirenen)
  • Burgenland (99,69%, ein Ausfall bei 325 Sirenen)
  • Vorarlberg (99,55%, ein Ausfall bei 220 Sirenen)
  • Tirol (99,48%, fünf Ausfälle bei 963 Sirenen)
  • Wien (99,45%, ein Ausfall bei 181 Sirenen)
  • Salzburg (99,39%, drei Ausfälle bei 494 Sirenen)
  • Kärnten (99,19%, sieben Ausfälle bei 864 Sirenen)
  • Steiermark (99,08%, 12 Ausfälle bei 1.300 Sirenen)

Allgemein lagen die Ausfälle in den Bundesländern bei 0,46 Prozent (2015 bei 0,39 Prozent).

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