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Oberösterreich

„Im Wasser fühle ich mich schwerelos“

Staatsmeisterin Cornelia Pammer schwamm der Konkurrenz davon

Cornelia Pammer (Mitte) Bild:

Fünf Staatsmeistertitel in der Altersklasse, vier Staatsmeistertitel in der Allgemeinen Klasse und drei Bestzeiten – die Bilanz der Schwimmerin Cornelia Pammer (18) bei den 73. Österreichischen Staatsmeisterschaften in Kapfenberg kann sich sehen lassen.

„Ich habe mich echt gefreut, dass es so viele Titel geworden sind. Das zeigt, dass die Form für die EM nächste Woche stimmt“, erzählt die glückliche Gewinnerin vom 1. USC Traun. Denn ausruhen kann sich die 18-Jährige nach ihren erfolgreichen Bewerben nicht: Nächste Woche startet die Leondingerin für das österreichische Team bei der Langbahn EM in Glasgow. Und der Siegesdurst ist immer noch nicht gestillt: „Das Ziel ist ganz klar, neue Bestzeiten zu schwimmen. Und der Einzug in das Semi-Finale wäre top.“

Gelassenheit und Konzentration scheint ein Teil des Erfolgsrezeptes von Pammer zu sein: „Ein bisschen nervös bin ich vor den Starts schon, aber ich versuche das immer ganz ruhig anzugehen und mich auf die Rennen zu freuen.“
Das Training im Linzer Olympiazentrum ist aus ihrer Wochenplanung nicht wegzudenken, neben elf Wassereinheiten, stehen auch vier Krafteinheiten pro Woche auf dem Plan.

Die Leidenschaft für das Schwimmen liegt übrigens in der Familie, die jüngere Schwester schwimmt ebenfalls, die Mutter gibt Schwimmkurse und der Vater ist Sektionsleiter beim 1. USC Traun. Genug vom Wasser hat Pammer, die gerade die HAS für Leistungssport abgeschlossen hat dennoch nicht: „Ich bin einfach gerne im Wasser, da fühle ich mich schwerelos.“

Nach der EM ist einmal Urlaub angesagt, „komplett frei machen“ ist für Pammer aber nicht drin. In den Ferien ist Einzeltraining angesagt. „Ab September trainieren wir wieder gemeinsam und dann stehen bald die Qualifikationen für die Kurzbahn WM an“, erzählt Pammer. Dafür will die 18-Jährige natürlich fit sein. Und versuchen, auf ihrer Erfolgswelle der vergangenen Tage weiter zu schwimmen.

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Artikel Julia Popovsky 31. Juli 2018 - 00:04 Uhr
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