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Oberösterreich

Ich radle, also bin ich

Kunstobjekt, Trainingsgerät, Designstück oder Ausdruck von Umweltfreundlichkeit: Das Fahrrad sagt viel über den Menschen aus, der in die Pedale tritt. Wir stellen 12 Radtypen vor.

Typ 1 - Lastenradfahrerin: Alle an Bord

Foto: Schwarzl

"Wir sind pure Radfahrer“, sagt Sabine Kastner und meint damit sich und ihren Mann. Radfahren ist für das Linzer Paar eine Lebenseinstellung, auf die man auch nach der Geburt des zweiten Kindes nicht verzichten wollte. Die Familie wuchs, das Rad auch– in die Länge. Ist das Lastenfahrrad aus dem Bild niederländischer Städte nicht mehr wegzudenken, zieht es hierzulande noch erstaunte Blicke auf sich. Für Sabine Kastner ist es vor allem eines – durchdacht und praktisch. Denn im Lastenfahrrad haben alle Platz: Tochter Emilia angegurtet auf der Rückbank, Baby Simon im Maxi Cosi, der auf einer Halterung auf der Bodenplatte fixiert werden kann, die Einkäufe kommen in eine verschließbare Truhe, und Hündin Nalia darf auch noch ein- oder aufsteigen. Wer denkt, das Gefährt sei schwer zu lenken, irrt. „Es ist leichtgängig, und das Fahrgefühl unterscheidet sich nicht wirklich von einem herkömmlichen Rad.“ Lediglich das Einschätzen der Länge sei anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, so die 36-Jährige, aber das habe man schnell im Griff.
 

Typ 2- Rennradlerin: Rasend schnell

Rasend schnell

Rennradlerin, Ingrid Probst. Foto: Privat

Als Ausgleich zum Beruf pflegt die Urfahranerin Ingrid Probst, geschäftsführende Gesellschafterin der Personalberatung Hill International Oberösterreich, ihre Leidenschaft für den Radsport. Ab Anfang der 1990er-Jahre war sie mit dem Mountainbike unterwegs, seit fünf Jahren betreibt sie Stressabbau auf dem Rennrad. „Man kann damit längere Distanzen zurücklegen und herrliche Landschaften entdecken“, sagt die Unternehmerin. Es kann aber auch dabei hektisch zugehen – wenn in der Gruppe die Post abgeht. „Die Geschwindigkeit macht das Fahren mit dem Rennrad besonders reizvoll – und das Gruppenerlebnis“, erzählt die gebürtige Mühlviertlerin. Sie kurbelt im Kreise des Puchenauer Pedalierklubs RDD.

Die gebürtige Mühlviertlerin ist beruflich seit 25 Jahren im Personalwesen tätig, dabei jeweils rund zehn Jahre bei Keba und dann bei Schneider Electric. Vor zwei Jahren hat sie sich mit Manfred Webersdorfer und Hill selbständig gemacht. Privat frönt sie – wie ihr Mann – dem Sport, im Winter auf Langlauflatten und in der wärmeren Jahreszeit müssen die Speichen surren. Tagesetappen über die 200 Kilometer liebt sie als besondere Herausforderung. Anspruchsvolle Bergpässe stellen für die leichtgewichtige Fünfzigerin keine Barriere dar, sondern geben nur Ansporn.
 

Typ 3 Rekordlerin: 174 Mal auf die Gis

174 Mal auf die Gis

Foto: privat

„Ich mach’ das für die Fitness“, drückt die Linzerin Ingrid Schramm recht lapidar aus, was Bewegungsfaule gar nicht fassen können. 174 Mal erklomm die sportliche Dame im vergangenen Jahr auf ihrem 3000 Euro teuren, 9,5 Kilogramm leichten Mountainbike die Gis. Damit krönte sich die Lehrerin, die in der Neuen Mittelschule Linz-Harbach Deutsch und Geschichte unterrichtet, zum zweiten Mal zur Königin der sogenannten „Bike Challenge“. Für diesen Wettbewerb werden Auffahrten im Zeitraum zwischen 1. Jänner und 31. Oktober an den Öffnungstagen des Gasthauses zur Gis gezählt, wobei man sich in der Stube von Martina Hengstschläger und Thomas Gurtner per Fingerprint an einem Computer registriert.

„Ich habe immer im Sport meinen Ausgleich gesucht, und am besten kann ich vom anstrengenden Job als Pädagogin in der Natur abschalten“, sagt die konsequente Rekordlerin, die auch das Gemeinschaftsgefühl unter den Gis-Radlern schätzt. Die 650 Höhenmeter überwindet sie auf vier verschiedenen Routen: über Gründberg, Bachlberg, Diesenleiten und auf der Gis-Lauf-Strecke. Oft wird aus den Bergfahrten ein familiäres Vergnügen. 2014 trugen sich Ehemann Günter und Tochter Julia 147 bzw. 26 Mal mittels Fingerabdruck 900 Meter über Linz ein.
 

Typ 4 - E-Biker: Bikes mit 100 km/h

Foto: Weihbold

„Wenn ich die Wahl habe zwischen meiner Harley und dem E-Bike, entscheid‘ ich mich für Zweiteres“, sagt Ewald Stieger (60), Chef von Biketronic. Seit vier Jahren baut und verkauft der Herr Ingenieur selbt entwickelte, hochmoderne E-Bikes: Straßenräder, Mountainbikes, Citybikes, Hochräder, Dreiräder, Rennräder ... „Unsere Palette ist breit“, sagt der Paschinger Unternehmer. Und seine Bikes haben es in sich: „Bis zu 100 km/h sind wir damit bei Tests gefahren.“ Das ist in Österreich natürlich nicht erlaubt. Die EU schreibt vor, dass E-Bikes auf 25 km/h gedrosselt werden müssen. Rollen sie schneller, muss ein rotes Taferl her. Wie alt seine Kunden sind? „Zwischen zwölf und 80.“
 

Typ 5 - Waffenrad-Fan: Die Tradition auf zwei Rädern

Die Tradition auf zwei Rädern

Der Psychologe und eines seiner Lieblinge. Ein Styria Junior Graz, Baujahr 1958. Foto: Privat

„Waffenräder haben mich schon immer fasziniert“, sagt Ulrich Holzinger (45) aus Ebensee. Für den Psychologen ist es die stilsicherste Fortbewegung auf zwei Rädern. „Mich faszinieren die Robustheit, Gebrauchsfähigkeit und die stilistischen Unterschiede der Epochen.“ Holzinger sammelt Waffenräder, rettet sie vor der Verschrottung und restauriert sie liebevoll. 20 Waffenräder hat er momentan, zehn davon in Betrieb – mit denen fährt er auch regelmäßig. Sein Lieblingsstück ist ein Waffenrad aus den 30er Jahren, eine Verbindung der Marken Dürkopp/Styria, wo auch die klassische Styria-Handbremse vorne eingebaut ist.
Gut erhaltene Räder – Chrom, Originalteile, guter Zustand – können bis zu 600 Euro und mehr wert sein. „Ich nutze meine Waffenräder für kleine Erledigungen oder zur Fahrt ins Wirtshaus. Die sind unverwüstlich“, sagt Holzinger. Sie wurden nämlich für schlechte Straßen und Schotter gebaut. Ein Rennrad und Mountainbike hat der Radfan aber auch.
 

Typ 6 - Einradfreak: Hoch hinaus und schnell bergab

Hoch hinaus und schnell bergab

David Weichenberger fährt seit 19 Jahren Einrad, es ist sein Hauptfortbewegungsmittel. Foto: Privat

Ob Hochseilgarten, quer über die Alpen, 9796 Höhenmeter in zwölf Stunden oder einen Klettersteig in den Südtiroler Dolomiten – all das überwindet David Weichenberger auf seinem Einrad. Auf selbigen zu bleiben, wenn es fast unmöglich scheint, das ist die Stärke des 30-Jährigen. Einradfreak, der Name seiner Homepage, ist bei ihm Programm. In Innsbruck lebend, führt der gebürtige Linzer seit 19 Jahren ein Leben mit und auf dem Einrad. Ein Tag ohne? „Das versuche ich zu vermeiden“, sagt der 30-Jährige, der nicht nur regelmäßig hoch hinaus will, sondern als dreifacher Weltmeister im Downhill auch schnell ist, wenn es bergab geht.
Ein Weitsprung von 2,96 Meter bescherte ihm 2006 einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde. Andere sind mittlerweile zwar weiter gesprungen, doch das kümmert ihn wenig. Auf Titel und Rekorde arbeite er zwar hin, „sie sind aber nur ein Stück Weg“, sagt er. Das nächste Stück Weg könnte ihn auf den Olymp führen. Und zwar nicht bloß sprichwörtlich. „Die griechischen Götter treffen, das würde mir gefallen“, sagt er. Zeus, Poseidon, Hera und Co. werden Augen machen.
 

Typ 7 - Faltradler: Gut gefaltet und grenzenlos unterwegs

Gut gefaltet und grenzenlos unterwegs

Foto: Privat

Bernd Estl hat mit dem Brompton ein Fortbewegungsmittel gefunden, das seiner Mobilitäts-Philosophie entspricht. Das englische Faltrad mit den kleinen 16-Zoll-Laufrädern kombiniert der aus Linz stammende, in Wien lebende Marketingmanager mit dem öffentlichen Verkehr.
Der 46-Jährige radelt zum Bahnhof, klappt es im Zug auf handliche Größe zusammen und kann am Ausstiegsort gleich wieder in die Pedale treten. Da die Bahn das Gefährt in gefaltetem Zustand als Gepäcksstück betrachtet, erspart er sich auch die Radmitnahmegebühr.
Der Aktionsradius ist schier grenzenlos. „Ich hab’s schon im Flugzeug mitgenommen, als ich meine Schwester in Texas besuchte, und dort eine mehrtägige Radtour unternommen“, sagt Estl, der kein Auto hat und auch keines will. „ Und einmal bin ich von Kopenhagen 550 Kilometer nach Stockholm geradelt.“ Das Falten des Rades, das je nach Ausstattung ab 1200 Euro aufwärts kostet, sollte man sich zeigen lassen. „Wenn man das heraußen hat, dauert es keine 30 Sekunden, es sind ja nur ein paar Handgriffe.“

 

Typ 8 - Alltagsradler: Klimamönch und Genussradler 

Klimamönch und Genussradler: "Jede Minute auf dem Rad ist ein Gewinn"

OÖN-Lokalredakteur Edmund Brandner ist ein begeisterter Alltagsradfahrer. Foto: Privat

Als Edmund Brandner, OÖN-Lokalredakteur im Salzkammergut, 2010 versuchte, ein Jahr lang so klimafreundlich wie möglich zu leben (Operation „Klimamönch“), verkaufte er als Erstes sein Auto und wurde zum Alltagsradler. „Heute lebe ich nicht mehr so konsequent wie während der Zeit des Selbstversuchs“, sagt er. „Aber das Radfahren habe ich beibehalten.“ Nachsatz: „Weil ich nicht mehr darauf verzichten will.“
Der Klimamönch a. D. fährt sommers wie winters und bei jedem Wetter. Auch für den täglichen Weg zur OÖN-Lokalredaktion in Gmunden (fünf Kilometer) tritt er in die Pedale. Bei Glatteis montiert er Spikereifen, und für Einkäufe hat er sich einen Fahrradanhänger zugelegt. Dass er seine Urlaube im Sattel verbringt, versteht sich von selbst. Auf bis zu 7000 Kilometer bringt es der 45-Jährige auf diese Weise pro Jahr, und die allermeisten davon sind für ihn ein Genuss. „Ich bin natürlich langsamer als mit dem Auto“, sagt er. „Aber jede Stunde in einem Auto ist eine verlorene Stunde. Beim Radfahren ist jede Minute ein Gewinn.“
 

Typ 9 - Stylist: Jö, schau!

Jö, schau!

Foto: Weihbold

Single Speed nennt sich das Ein-Gang-Gefährt, das Gernot Kremser Gefährte auf den Straßen von Linz ist. Bei dessen Wahl hat der Posthof-Musikmanager auf das Aussehen geschaut. „Wenn man es täglich unter dem Hintern hat, ist es wichtig, dass es einem gefällt, die richtige Farbe und das passende Design hat“, sagt er. Statt der schmierigen Kette treibt ein Zahnriemen das Hinterrad an, was den Radler vor schmutzigen Hosenbeinen bewahrt. Das Schlichte habe ihn angesprochen. Das in Blaumetallic gehaltene Alu-Leichtgewicht (8 kg) verbinde die Rasanz eines Rennrades mit der Sicherheit eines Stadtrades. Eines wie seines, für das er aus dem Musik-Jargon den Stilbegriff „retrofuturistisch“ entlehnt, hat bisher nicht die Radwege des Kulturmachers gekreuzt. Auch das findet er schön.
 

Typ 10 - Berufsradler: Der Asphaltritter und die große Freiheit

Der Asphaltritter und die große Freiheit

Ein Fahrradkurier muss vor allem vorausschauend fahren und einen sechsten Sinn dafür entwickeln, was passieren könnte. Foto: Schwarzl

Es hat nur einen Gang, eine gute Übersetzung und lässt ihn bis zu 50 km/h schnell werden. Das Rad, mit dem Tom Gruber angeradelt kommt, ist auch jenes, mit dem er derzeit von Berufs wegen unterwegs ist. Schnickschnack wäre da fehl am Platz. Funktional und wartungsfreundlich muss es sein, schnell aus den Pedalen muss er kommen. Seit zwölf Jahren ist er als Fahrradkurier in und um Linz unterwegs, bringt Dokumente und Ordner, aber auch Leberkässemmeln von A nach B. Und das möglichst schnell. Bis zu zehn Stunden und zwischen 40 und 100 Kilometer tritt er täglich in die Pedale, bei 30 Grad ebenso wie bei minus 15 Grad. „Aber über das sieht man hinweg, weil der Job Spaß macht.“ Abwechslungsreich sei er, voller Impressionen, kein Tag gleiche dem anderen. Geld ist Nebensache, „die Freiheit ist mein Luxus“, sagt der 35-Jährige, der kein Auto besitzt, dafür aber jede Menge Räder. Ein Mountainbike, je ein Renn-, Kurier- und Bahnrad, ein Fixie sowie ein Waffenrad nennt er sein Eigen, denn auch die Freizeit ist ohne Rad unvorstellbar. Was als Nebenjob begann, macht er mittlerweile hauptberuflich. Ein schleichender Übergang sei es zum Berufsradler gewesen, sagt er. Ab Juli wird der 35-Jährige das „Veloteam“ übernehmen. Seine größte Sorge: „Dass ich dann nicht mehr so oft zum Radeln komme.“
 

Typ 11 -  Reiseradler: Rund um Kuba

Rund um Kuba

Foto: Privat

Als optimales Reiserad erkoren Thomas Scholl und Karl Parzer aus Wels das Mountainbike. Gute, alte
Rahmen, gepimpt mit ein paar Shimano-Teilen, Licht und Gepäckträger; mehr brauchte es nicht. Die Räder wurden zerlegt und in Karton verpackt mit in den Flieger genommen. Solcherart vorbereitet, umrundeten Scholl und Parzer die Karibikinsel Kuba. 1800 Kilometer in fünf Wochen. Schnitt: 20 km/h. Eine durchaus sportliche Leistung, die über vom Tropenregen verschlammte Pisten ebenso führte wie – ganz offiziell – über Autobahnen. „Es waren ja kaum Autos unterwegs“, erinnert sich Scholl an hochinteressante und eindrucksvolle Tage.
 

Typ 12 - Der Zufall gebar die Beulenbikes

Der Zufall gebar die Beulenbikes

Skinfaxi und Hrimfaxi: Sagenpferde, die Tag und Nacht übers Firmament ziehen. Foto: Langeder

Die Geschichte der „buckligen Pferdchen“ begann damit, dass sich der Linzer Künstler Hannes Langeder, Initiator des Vereins Ifek, eines verlassenen Mountainbikes erbarmte. Nach Monaten, die das Fahrrad vor sich hin rostete, befreite er es vom Schloss und bedeckte den Rahmen mit braunem Paketklebeband – „aus schlechtem Gewissen“, wie er sagt. Langsam wurde das Bike immer üppiger. Beulen, gefüllt mit Plastiksäcken und Luftpolsterfolie, wuchsen ihm. So entstand ungeplant aus dem Waisenfahrrad das Kunstprojekt Wurzelsepp. Langeder (50), Magister der Kunst, nahm sich weiterer Räder an, nachdem „Wurzelsepp gerechterweise gestohlen wurde“. Skinfaxi (s. o.) und Hrimfaxi (Seite 1) entstanden. Fahrräder, die aussehen, als wären sie von Aliens zurückgelassen worden.

Nach den Fahrrädern kamen die Autos. Langeder baute aus Liegerädern, Kabelrohren und Folie den langsamsten Porsche der Welt, den „Ferdinand GT3“, sowie den „Fahrradi Farfalla“. Mit Letzterem schaffte er es ins Lentos, mit Ersterem in die weltweit meistgesehene Auto-Show „Top Gear“. Was plant der Mimikry-Künstler jetzt? „Eine Yacht, vielleicht ein Schloss ...“

 

 

 

 

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Artikel 09. Mai 2015 - 00:04 Uhr
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