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Oberösterreich

Hermine Hackl: „Stimme des Waldes“ in Traunkirchen

Österreichische Forstexpertin übernimmt Ausbildungsstätte am Traunsee.

Hermine Hackl, designierte Leiterin der Forstlichen Ausbildungsstätte in Traunkirchen Bild: FHP

Als „Stimme des Waldes“ wird die Wahl-Wienerin Hermine Hackl (55) in Österreich bezeichnet, weil in ihrem Berufsleben seit vielen Jahren der Wald im Mittelpunkt steht. „Der Wald ist mein Lebensthema“, sagt die gebürtige Steirerin, die eigentlich Forstwirtschaft studieren wollte. Alle hätten ihr abgeraten, weil sie in dem Männerberuf nie ihren Lebensunterhalt bestreiten könne.

Daher studierte sie Theaterwissenschaften und Afrikanistik. Beruflich kam sie jedoch früh mit Forstthemen in Berührung, weil sie in Public Relations tätig wurde. Sie arbeitete bei der Agrarmarketing Austria, führte ab 2011 den Biospährenpark Wienerwald und ist seit 2015 Generalsekretärin der Kooperationsplattform „Forst Holz Papier“. In dieser arbeiten alle Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette Holz zusammen. Diese Aufgabe wolle sie „noch ordentlich zu Ende bringen“, sagt Hackl.

Im Jänner werde sie dann nach Traunkirchen übersiedeln, um ihre neue Position als Leiterin der Ausbildungsstätte Traunkirchen des Bundesforschungszentrums für Wald zu übernehmen. Dabei wird es nicht nur um die fachliche Ausbildung gehen, sondern Traunkirchen soll als Cluster für das Thema Wald neu positioniert werden. Deshalb fiel die Entscheidung des Bundesministeriums auf eine Marketingexpertin und Netzwerkerin und auf keine Forstingenieurin.

Präsidentin und Autorin

Der Ministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger, ist Hackl eben erst in einer ehrenamtlichen Funktion nachgefolgt: Sie wurde Präsidentin des Vereines „wald.zeit Österreich“, der seit zehn Jahren PR für die grünen Lungen des Landes macht. Auch als Buchautorin ist sie seit Jahren in dieser Causa aktiv.

Hackl hat auch familiäre Bezugspunkte zu Oberösterreich. Ihr Mann ist Manager verschiedener Wirtschaftsbetriebe, u. a. von jenem der Stifte Engelszell und Kremsmünster. Mit ihm verbringe sie die Wochenenden meist im Wald – oder auf Reisen.

 

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Artikel Josef Lehner 03. November 2018 - 00:04 Uhr
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