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Oberösterreich

Heiratsvermittlerin suchte per Inserat Frau für Scheinehe

LINZ/SALZBURG. Die Salzburger Polizei hat nun eine Heiratsvermittlerin aus Linz angezeigt, die versucht haben soll, eine Scheinehe anzubahnen.

Hochzeit

Bild: Weihbold

Ins Visier der Salzburger Polizei ist eine Partnervermittlerin aus Linz geraten. Die Exekutive ermittelt gegen die 51-Jährige wegen gewerbsmäßiger Vermittlung einer Scheinehe für einen im Bezirk Linz-Land lebenden Marokkaner. "Marokkaner zahlt für Heirat. 21 Jahre, mittelgroß, braune Augen, freundlich und umgänglich", hieß es in einer Stellenanzeige, die die Linzerin in einem Salzburger Wochenblatt inseriert haben soll.

Salzburger Schleierfahnder entdeckten die Anzeige und schalteten die Kollegen der Fremdenpolizei ein, teilte die Pressestelle der Salzburger Landespolizeidirektion mit. Weil beim Inserat die Telefonnummer der Linzerin aufschien, konnte die 51-Jährige rasch ausgeforscht werden. Wie die Ermittlungen ergaben, soll sie für das Zustandekommen einer Ehe mit dem Marokkaner, der tatsächlich nicht 21, sondern 23 Jahre alt ist, 4000 Euro angeboten haben. Wie die Polizei herausfand, hatte der Mann bereits einen negativen Asylbescheid erhalten.

Bis zu drei Jahre Gefängnis

Die Partnervermittlerin wird nun wegen "Eingehen und Vermittlung von Aufenthaltsehen und Aufenthaltspartnerschaften" angezeigt. Bei diesem Delikt droht gemäß dem Fremdenpolizeigesetz eine Haft von bis zu drei Jahren. (staro)

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Artikel nachrichten.at/apa 12. Oktober 2017 - 17:00 Uhr
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