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Oberösterreich

Heimische Lokalbahnen: Karten werden wieder neu gemischt

LINZ. Wie sieht die Zukunft der Mühlkreisbahn aus? Diese Frage soll das Institut Metron aus der Schweiz beantworten.

Zukunft der heimischen Lokalbahnen: Die Karten werden wieder neu gemischt

Im September fällt Entscheidung über die Zukunft der Mühlkreisbahn. (Weihbold) Bild: OON

Die Experten bewerten im Auftrag des Landes, ob die straßenbahn-ähnliche Regio-Tram oder ein Nahverkehrszug am effizientesten und günstigsten ist. "Im September wird entschieden", sagte FP-Verkehrslandesrat Günther Steinkellner gestern auf Anfrage.

Wer zahlt künftig die Defizite von Almtal- und Hausruckbahn sowie der Strecke Wels-Eferding-Aschach? Die ÖBB erhalten derzeit für den Betrieb der Lokalbahnen jährlich rund 5,5 Millionen Euro vom Land. Diese Zahlungsvereinbarung endet 2017.

Es besteht die Gefahr, dass die Strecken danach geschlossen werden, obwohl die Landesregierung im Dezember 2012 einstimmig beschlossen hat, sie zu übernehmen? "Die Verträge waren unterschriftsreif, dann haben die ÖBB zurückgerudert", behauptet Steinkellner.

Die Bundesbahn widerspricht

ÖBB-Sprecher Karl Leitner sagt: "Alles war ausverhandelt, das Land hat den Rückzieher gemacht." Der Hintergrund: 260 Millionen Euro waren zu investieren, die Land und Bund/ÖBB zu gleichen Teilen bezahlt hätten.

Nun beginnt das Tauziehen mit den ÖBB von vorne. "Alle vier Linien – außer dem Teilstück Linz-Rottenegg – stehen zur Disposition", sagt Leiter. "Wir beginnen bei Null."

Das Land will, dass die Verträge bis 2019 fortgeschrieben werden. Denn in drei Jahren wird auch über die Verkehrsdienstverträge zwischen ÖBB und Bund debattiert: Ob die Linien ausgeschrieben oder ob das Ministerium die ÖBB direkt beauftragt, ist bislang ungewiss.

Strategie gegen Verkehrschaos

Die VP-FP-Koalition hat keine konkreten Ziele, bis wann wie viele Pendler zum Umstieg auf Öffis bewegt werden sollen. "Unser Ziel ist, die Neben- und Regionalbahnen zu erhalten", bleibt Steinkellner vage.

Der Verein Fahrgast will die Mühlkreisbahn in Normalspur erhalten und via "Hafenbahn" zum Hauptbahnhof verlängern: "Es fehlen nur 200 Meter Gleise", sagt Peter Baalmann. Der Verein will Eferding-Aschach elektrifiziert und zur Lilo eingebunden wissen; Almtal- und Hausruckbahn sollen saniert und durch zweigleisige Abschnitte beschleunigt werden.

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Artikel Friedrich M. Müller 04. Mai 2016 - 00:04 Uhr
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