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Oberösterreich

Gegendemonstranten fordern Pegida-Verbot

Von nachrichten.at/eiba   18. Februar 2015 12:56 Uhr

Pegida und Gegner in Linz

LINZ. Für Samstag ist der zweite Pegida-Spaziergang in Linz geplant. Wie gehabt, wird es auch eine Gegendemonstration geben. Deren Veranstalter fordern wiederholt ein Verbot der Pegida-Kundgebung.

"Es gab ein sehr gutes Gespräch mit der Polizei, ein Verbot steht nicht im Raum", sagt Markus Hametner von Pegida Oberösterreich. Das bestätigt auch David Furtner, Pressesprecher der Landespolizeidirektion: "Das Videomaterial wurde überprüft und hat nichts strafrechtlich Relevantes ergeben." Der "Spaziergang", wie Pegida seine Kundgebungen nennt, wird daher stattfinden.

Dies kann das Bündnis "Linz gegen Rechs" - gemeinsam mit der Sozialistischen Jugend Veranstalter der Gegendemonstration - nicht nachvollziehen. "Die Teilnehmerliste war auf Facebook eine Zeitlang öffentlich sichtbar. Was sich dadurch offenbarte, liest sich wie das Who is Who der rechtsextremen Szene in Oberösterreich", sagt Sprecher Dominik Samassa: "Zwischen ehemaligen Mitgliedern des Neonazi-Netzwerks „Objekt 21“ und des rechtsextremen „Bundes freier Jugend“ (BFJ) finden sich auch NVP-Gründer wie Robert Faller oder Ludwig Reinthaler auf der Gästeliste. Damit ist klar, Pegida Oberösterreich rekrutiert für ihren Aufmarsch vor allem in der rechtsextremen und Neonazi-Szene." Deshalb fordert man die Polizei auf, die Pegida-Kundgebung zu vebieten. 

Hametner rechnet unterdessen mit mehr Teilnehmern als beim ersten Spaziergang: "Man hat gesehen, dass man nicht die Befürchtung haben muss, dass Glatzen mit Bomberjacken hinter Pegida stehen."

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