Lade Inhalte...

Oberösterreich

Franz Ambrosi

10. Juni 2009 00:04 Uhr

Franz Ambrosi

Der 40-jährige Mödlinger saß 711 Tage wegen Mordversuchs im Gefängnis. Seit gestern ist das mutmaßliche Opfer eines Justizirrtums wieder ein freier Mann.

OÖN: Herr Ambrosi, wie geht es Ihnen, wie war Ihr letzter Tag in Haft?

Ambrosi: Ich fühle mich sehr gut, spüre Glück und Freude, bin aber auch nervös wegen der ganzen Medien. Mein Tagesablauf war ganz normal. Ich wurde um 6.30 Uhr geweckt, dann Frühstück. Am Vormittag ging ich im Gefängnishof spazieren, als ein Justizwachebeamter aus dem Fenster rief: Pack’ deine Sachen, du kannst heimgehen.

OÖN: Haben Sie damit gerechnet?

Ambrosi: Nein, überhaupt nicht. Auch der Justizwachebeamte hat gesagt, dass er es nicht glauben kann, dass das Oberlandesgericht mit einem Fax meine sofortige Enthaftung angeordnet hat. Ich möchte noch sagen, dass ich von den Justizbeamten gut und korrekt behandelt wurde.

OÖN: Wie geht es jetzt weiter?

Ambrosi: Vorerst werde ich zu meiner Schwester ziehen und mir eine Arbeit suchen. Ich möchte Frau Christine Binder aus Frankenburg herzlich danken. Ohne sie würde ich immer noch im Gefängnis sitzen.

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

mehr aus Oberösterreich

0  Kommentare expand_more 0  Kommentare expand_less