Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Samstag, 20. April 2019, 06:12 Uhr

Linz: 9°C Ort wählen »
 
Samstag, 20. April 2019, 06:12 Uhr mehr Wetter »
Oberösterreich

Falscher Alarm: "Wasserleiche" war Sexpuppe

STEYR. Einen Einsatz mit ungewöhnlichem Ausgang haben Helfer der Feuerwehr am Dienstag in Steyr gehabt: Besorgte Passanten hatten wegen einer in der Steyr treibenden Person angerufen. Das vermeintliche Opfer entpuppte sich später als Sexpuppe.

Feuerwehr "rettete" Sexpuppe

Ein Feuerwehrmann mit dem vermeintlichen Ertrinkungsopfer Bild: FFW Steyr

Es ist selten, dass ein Rettungseinsatz der Feuerwehr Steyr so viel Gelächter auslöst. Bei einem vermeintlichen Todesopfer, das die Mannen des Wasserzuges am Dienstag aus den Fluten der Steyr zogen, handelte es sich nämlich um kein menschliches Wesen – sondern um eine lebensgroße, sichtlich ramponierte Sexpuppe. Bei der Bergung war aus dem grausigen Fund plötzlich ein grauslicher geworden.

Passanten schlugen Alarm

Mehrere Frauen, die im Naherholungsgebiet Unterhimmler Au unterwegs waren, hatten von einer Schotterbank aus einen Körper am Ufer liegen gesehen – und befürchtet, es könnte eine Leiche sein. Sie alarmierten umgehend die Polizei. Diese forderte die Feuerwehr an, um zu klären, worum es sich bei dem Verdachtsfall tatsächlich handelt.

"Zunächst war wirklich nicht klar, womit wir es da zu tun bekommen", sagt Steyrs Feuerwehrkommandant Gerhard Praxmarer. Erst als der Trupp zum Fundort vorgedrungen war, konnte Entwarnung gegeben werden. Der Fundort liegt nahe der Schwarzen Brücke, etwa 100 Meter flussaufwärts.

Dass die Sexpuppe, die halb im Wasser, halb am stark bewachsenen Ufer lag, für eine nackte Leiche gehalten werden konnte, ist zu verstehen. Der Kopf mit den schwarzen Haaren und den dunkelroten Lippen sieht dem einer Frau aus Fleisch und Blut tatsächlich sehr ähnlich.

Eine Sexpuppe hatte die Steyrer Feuerwehr zuvor zwar noch nie aus dem Wasser geborgen. Die Einsatzkräfte werden aber immer wieder angefordert, um Gegenstände aus der Enns und der Steyr zu entfernen. Heuer war schon eine Spielzeugpistole dabei, die einer echten Schusswaffe sehr ähnlich sah.

"In solchen Fällen rücken wir auch deswegen aus, weil wir sonst immer wieder Anrufe von besorgten Leuten erhalten", sagt Praxmarer. Von außerhalb des Wassers sei eben häufig nicht eindeutig zu erkennen, worum es sich bei den verdächtigen Objekten genau handelt.

Zur Bergung der vermeintlichen Wasserleiche waren am Dienstag neun Mann der Steyrer Feuerwehr ausgerückt. (kad)

Feuerwehr "rettete" Sexpuppe

Die angebliche Wasserleiche (Foto: FFW Steyr)

 

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at 12. September 2018 - 10:40 Uhr
Mehr Oberösterreich

Jeder Tag ein Eiertag: Eine Frau und ihre 7000 Hühner

Zu Ostern verputzen die Oberösterreicher zwölf Millionen Eier.

Personalmangel bei der Polizei "hat sich noch weiter zugespitzt"

LINZ/WIEN. Auf die 3452 vorgesehenen Dienstposten ("Soll-Stellen") der Landespolizeidirektion ...

Das Glück auf zwei Rädern

Die Oberösterreicher treten gern in die Pedale, nicht nur in der Freizeit – steigen auch Sie auf mit einer ...

Die österliche Perspektive

Der Weg des Glaubens ist nicht Lebensverneinung, sondern ein Weg in jene Freude, die durch Leben und ...

"Die Überfülle im Leben macht uns nicht reicher"

LINZ/PÖNDORF. Bildhauer Christian Koller begeisterte 200 Schüler für Projekt "Pilgerwege der Hände".
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS