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Erneut VP-Mandatar unter Beschuss

14.März 2011

Anton Hüttmayr
Anton Hüttmayr

LINZ. Nach dem ÖVP-Mandatar Norbert Kapeller ist nun auch ein Parteikollege unter Beschuss geraten. Der Landtagsabgeordnete Anton Hüttmayr, er ist Präsident des Zivilschutzverbandes, soll einen Auftrag des Vereines an seine eigene Firma vergeben haben. Es geht um einen Vertrag für vier Informationsterminals vom Bundesverband im Ausmaß von 7000 Euro, den Hüttmayrs Firma „Werkstatt Profi“ annahm. „Die Optik ist vielleicht nicht so gut“, sagte Hüttmayr. Aber er habe dem Zivilschutzverband „einen Gefallen getan und beim Sparen geholfen“. Seine Firma habe den Auftrag „um drei Viertel billiger“ abwickeln können als andere Mitbewerber.

Hüttmayr leugnete auch nicht, dass sein Unternehmen in der Vergangenheit solche Infoterminals geliefert habe. Aus dem Wiener Zivilschutzverband kam auch die Kritik, dass eine der ersten Amtshandlungen Hüttmayrs als Vereinspräsident gewesen sei, seine eigene Aufwandsentschädigung pauschal mit 3800 Euro pro Monat festzulegen. „Meine Entschädigung beträgt 16 Euro pro Stunde. Ist das zu viel für die Aufgabenerfüllung eines Präsidenten eines österreichweit tätigen Verbandes?“, fragt sich Hüttmayr.

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