Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 15. August 2018, 21:02 Uhr

Linz: 24°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 15. August 2018, 21:02 Uhr mehr Wetter »
Oberösterreich

Eisenbahnbrücke: Stelzer und Luger klärten die Details

LINZ. Finanzierungsvertrag unterzeichnet, Errichtungskosten von 83 Millionen Euro.

Eisenbahnbrücke: Stelzer und Luger klärten die Details

Neue Brücke: Im November soll mit dem Bau begonnen werden. Bild: (Mimram)

Die Grundsatzeinigung hatte man schon im Dezember gefasst: nämlich dass sich Stadt Linz und das Land Oberösterreich die Finanzierung der neuen Linzer Eisenbahnbrücke (über die selbstverständlich auch Autos rollen werden) im Verhältnis 60 zu 40 aufteilen werden.

Doch wie so oft steckte der Teufel im Detail – etwa in der Frage, was alles zu den Kosten zählt. Gestern räumten Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP) und der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SP) die letzten Steine aus dem Weg und unterzeichneten den Finanzierungsvertrag für die Brücke.

Demnach beteiligt sich das Land Oberösterreich auch an den Planungs- und Vorleistungskosten. Die eigentlichen Errichtungskosten werden mit rund 83 Millionen Euro beziffert (inklusive Vorsteuer).

Die Stadt Linz verpflichtet sich als Bauherr, eine technische Durchbindung der Mühlkreisbahn auf der neuen Donauquerung zu ermöglichen – auch das war im Dezember noch offen.

Sowohl Stelzer als auch Luger betonten das konstruktive Verhandlungsklima. In den vergangenen Jahren hatten sich Land Oberösterreich und Stadt Linz ja bei Finanzverhandlungen nicht immer leichtgetan.

Ex-Landeshauptmann Josef Pühringer (VP) war zwar gut eingespielt mit dem früheren Linzer Bürgermeister Franz Dobusch (SP) – Luger und Pühringer schienen dagegen nie so richtig den Draht zueinander gefunden zu haben.

"Die Finanzierungsvereinbarung mit dem Land ist ein weiterer Meilenstein für den Neubau der Eisenbahnbrücke. Bekanntlich liegen die rechtlichen Bewilligungen vor", sagte Luger gestern. "Damit zeigen wir, dass wir bei wichtigen Projekten gemeinsame Lösungen zustande bringen."

"Durch diese Einigung ist gewährleistet, dass es zu keiner Verzögerung des Baubeginns für die neue Donaubrücke kommen wird. Wir nehmen unsere Verantwortung wahr und wollen auch finanziell an der Beseitigung der Verkehrsmisere in Linz mithelfen", sagte Stelzer.

Kommentare anzeigen »
Artikel OÖN 23. Juni 2017 - 00:04 Uhr
Mehr Oberösterreich

Schwere Motorradunfälle im Mühlviertel

PERG/FREISTADT. Ein 22-Jähriger und ein 65-Jähriger stürzten mit ihren Motorrädern und erlitten schwere ...

Mehrmals mit Auto überschlagen: Fahrer blieb unverletzt

ALLHAMING. In Allhaming (Bezirk Linz-Land) hat sich Mittwochvormittag ein PKW-Lenker mit seinem Fahrzeug ...

Spektakulärer Unfall bei Flucht vor Polizei

HAIDERSHOFEN. Auf der Flucht vor der Polizei landete ein 32-jähriger Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit ...

Gewässerverunreinigung: Schaumteppich auf der Oberach

RIED. Die gesamte Breite der Oberach war über mehr als zwei Kilometer mit einem Schaumteppich bedeckt.

Vater und Sohn angefahren: Fahrerflüchtiger gestoppt

SANKT WOLFGANG. Zwei Fußgänger wurden durch einen alkoholisierten PKW-Lenker verletzt. 
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS