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Oberösterreich

Ein doppelter Bypass soll Linz vor dem Verkehrsinfarkt bewahren

LINZ. 100.000 Fahrzeuge rollen täglich über das am zweitstärksten belastete Straßenstück Österreichs: die Mühlkreisautobahn zwischen dem Knoten Linz und Urfahr.

Bild: (ASFINAG)

Das Nadelöhr dieses Straßenabschnitts ist die Autobahnbrücke. Rund 40 Jahre ist sie alt und hat damit beinahe das Ende ihrer von den Ingenieuren veranschlagten Lebensdauer erreicht. Die Brücke muss – so wie der Rest der Stadtautobahn auch – saniert werden, um sicher zu bleiben.

Die Sanierung wird gleichzeitig genutzt, um die Kapazität zu erhöhen. Zwei Bypass-Brücken sollen zwischen 2017 und 2019 an den Seiten der Voestbrücke entstehen. Kostenpunkt: rund 69 Millionen Euro. "Die Donau ist der Pferdefuß beim Linzer Verkehr. Die Brücken werden helfen, den Verkehr zu entflechten", sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl (VP).

17 internationale Architektenbüros reichten für die Bypässe Entwürfe ein. Gestern wurde das Millionenprojekt an die Arbeitsgemeinschaft Bernard Ingenieure aus Tirol und RWT plus – Solid architecture aus Wien vergeben. Der Entwurf vermittle den Eindruck einer "Brückenfamilie an einem Ort", begründete die Jury ihre Entscheidung. "Es ist keine monotone Brücke, sondern ein spannender Raum für Autofahrer. Dieses Projekt wird das Linzer Erscheinungsbild verändern", sagt Asfinag-Geschäftsführer Alexander Walcher.

Der Brückenausbau in Linz ist nicht das einzige Asfinag-Projekt, das in den kommenden Jahren in Oberösterreich ansteht. 980 Millionen Euro wollen die Straßenbauer bis 2019 investieren. Allein heuer sollen es 233 Millionen Euro werden.

Ohne die Bypässe wäre laut Asfinag die Sanierung der Brücke gar nicht möglich. Während die Hauptbrücke wieder instand gesetzt wird, müssen die neuen Brücken die gesamte Verkehrslast tragen. Nach der Renovierung soll vornehmlich der Innenstadtverkehr die Bypassbrücken nutzen. Dadurch werden jene Lenker, die innerhalb von Linz die Donau queren wollen, von jenen getrennt, die in Richtung Freistadt oder Westautobahn wollen.

Für Architekturinteressierte sind alle 17 eingereichten Projekte bis zum 26. März im Landesdienstleistungszentrum (Bahnhofplatz 1) in Linz ausgestellt.


Sperren im März:

Wegen Sanierungen sind bis Ende März an den Wochenenden Sperren von Anschlussstellen auf der A7 erforderlich.

Engerwitzdorf: 15.3. von 9 Uhr bis 16.3. um 20 Uhr (Nord und Süd)

Gallneukirchen: 18.3. von 10 bis 14 Uhr (Nord), 27.3. von 10 bis 14 Uhr (Süd)

Treffling: 22.3. 12 Uhr bis 23.3. 20 Uhr (Nord und Süd)
 

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Artikel hip 14. März 2014 - 00:04 Uhr
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