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Oberösterreich

Ein Zwilling mit großem Tatendrang

Helmut Wurmhöringer setzt sich für den Erhalt der Innviertler Mundart ein

Helmut Wurmhöringer, der Antiesenhofener veranstaltet für den Stelzhamerbund Ried eine Mundartlesung in Pramet Bild: rokl

Die Mundart bewahren und in Erinnerung behalten – das hat sich der Stelzhamerbund Ried zur Aufgabe gesetzt. Einer, der sich engagiert darum kümmert und dafür einsetzt, ist der Antiesenhofener Helmut Wurmhöringer. Der 63-Jährige ist der Initiator der großen Mundartveranstaltung, die am Samstag, 22. September, im Kulturhaus Stelzhamermuseum in Pramet über die Bühne geht (siehe Seite 8). Und er ist Organisator der jährlich stattfindenden „Helmuts Mundartroas“.

Seit 2014 ist Helmut Wurmhöringer Mitglied im Stelzhamerbund Ried, seit dieser Zeit schreibt der Innviertler auch Mundarttexte und hat 2016 sein erstes Buch („Aufgablt“) herausgegeben. Die Liebe zur Mundart und die Begeisterung fürs Schreiben ist bei ihm durch die Lektüre der Bücher des Rieder Mundartautors Franz Hönig gereift. „Mein Vater hat eine Büchersammlung geerbt, dadurch bin ich auf die Werke von Franz Hönig gekommen. Und dann habe ich beschlossen, dass ich auch selbst Texte schreibe“, erzählt Helmut Wurmhöringer.

Mit der Mundartveranstaltung im Stelzhamer Kulturhaus Pramet möchte Wurmhöringer auch weniger bekannte Autoren aus dem Bezirk Ried präsentieren. „Es soll Aktuelles und Vergessenens gemeinsam dem Publikum vorgestellt werden“, sagt Helmut Wurmhöringer. Gemeinsam mit Gerti Felix und Josef Kettl wird er Werke der Mundartautoren aus dem Bezirk Ried lesen. Darüber hinaus organisiert der rührige Antiesenhofener auch jedes Jahr gemeinsam mit einem Busunternehmen eine Mundart-Roas, die die Reisegruppe an verschiedenste Orte in Österreich und Bayern führt.

Langweilig wird Helmut Wurmhöringer aber auch ohne Mundartveranstaltungen nicht: So ist er seit fast 30 Jahren Mitglied beim Antiesenhofener Männerchor sowie beim gemischten Chor, und nach Fußball und Tennis widmet er sich nun dem Motorradfahren. „Ich bin Zwilling, daher brauch ich immer etwas zu tun – und immer wieder etwas Neues“, sagt er.

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Artikel Roman Kloibhofer 13. September 2018 - 00:04 Uhr
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