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Oberösterreich

Ein Mega-Ball und seine Dirigentin

Lena Rabl koordiniert den Oberösterreicher-Ball in Wien.

Lena Rabl

Lena Rabl, Koordinatorin Bild: Famler

Wenn am Samstag im Wiener Austria Center der Ball der Oberösterreicher zum 115. Mal über die Bühne geht, wird sich Ballmutter Lena Rabl (41) zur Feier des Abends ein Gläschen Sekt genehmigen.

Weil in diesem Jahr Stadl-Paura und Lambach die Landesausstellung beherbergen, schlüpfte die Bezirkshauptmannschaft Wels-Land in die Rolle des Mitveranstalters – neben dem Verein der Oberösterreicher in Wien.

„Ich bin gut im Organisieren. Offensichtlich hat das auch unser Bezirkshauptmann wahrgenommen“, wurde die Juristin und jüngere Schwester des Welser Bürgermeisters schon vor einem Jahr mit den Vorbereitungen beauftragt. Dass sie imstande ist, viele Aufgaben unter einen Hut zu bringen, beweist Lena Rabl täglich. Mit Ehemann und drei Kindern bewohnt sie eine kleine Landwirtschaft in Sankt Marienkirchen an der Polsenz. Auf 3,5 Hektar Grund wachsen Streuobst, Elefantengras und Christbäume. Die gebürtige Welserin absolvierte nach vier Jahren Gymnasium die Kindergartenschule der Kreuzschwestern: „Als Berufswunsch hat sich aber etwas anderes herauskristallisiert“, so Rabl. Nach Abschluss eines Jus-Studiums an der JKU wechselte sie in den Landesdienst, genauer gesagt in den freiheitlichen Landtagsklub.

„Das hat aber nichts mit meinem Bruder zu tun“, betont Lena Rabl. Zwar sei sie mächtig stolz auf ihn, auf ihre Berufslaufbahn hätte der Welser Bürgermeister aber keinen Einfluss genommen.

Wenn am Samstagabend bis zu 5000 Ballgäste ins Austria Center strömen, wird der Bezirk mit mehr als 2600 Besuchern vertreten sein. Mit einem dreiköpfigen Team stellte Rabl auch das Begleitprogramm auf die Beine. Rund 500 Akteure werden dabei im Einsatz stehen.

Die Vorbereitungen für den Oberösterreicher-Ball bestimmt seit über vier Monaten Rabls Berufsalltag. Jetzt kann eigentlich nichts mehr schiefgehen: „Wir werden es am Samstag ordentlich krachen lassen und den Wienern zeigen, wie leidenschaftlich wir feiern und tanzen können.“

 

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Artikel Erik Famler 15. Januar 2016 - 00:04 Uhr
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